Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 3. (Budapest, 1956)

Prof. FRANZ KISS: Stephan von Apáthy als Neurolog

rück. Nach Flemming und seinen Nachfolgern hängen die verschiedenen Funktionen der Zellen durch morphologisch gut abgrenzbare Zellorganellen zusammen. Die verschiedenen Zellorganellen stehen in Kooperation und so entsteht die syn­thetische Zusammenarbeit der Zellen. Diese Richtung gab den Begriff der Zelle, als volle funktionelle Einheit immer mehr auf und entfernte sich so stufenweise von dem exklusiven zytologischen Standpunkt. Parallel mit dem Ausbau des fib­rillären Standpunktes durch Apáthy und Bethe verschärfte sich der Gegensatz zwischen ihrer Auffassung und der starren Neuronenlehre. Abb. 10. Fibrillenkontinuität im Nervensystem der Wirbeltiere {nach Bethe). 1. Spinalgangl., 2 motorische Endigung, 3 diffuses zentrales Netz Der heftige Kampf der beiden Richtungen wurde noch da­durch gesteigert, dass Apáthy und Bethe eine ähnliche Lehre der fibrillären Kontinuität nicht nur. für das periphere, son­dern auch für das zentrale Nervensystem aufgestellt haben (Abb. 10—12). Sie lehrten den retikulären (den Blutkapilla­ren ähnlichen) Zusammenhang der efferenten und afferenten Fasern auch im Zentrum des Nervensystems. Mit letzterer Auffassung war dem Wesen nach auch Nissl (1903) einver­standen, der den zentralen Zusammenhang in dem sog. zentra­t

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