Forrai Ibolya szerk.: Néprajzi Közlemények 26. évfolyam (Budapest, 1983)

Német nyelvű kivonat - Zuzammenfassung - Die Treidelei mit Pferd

- die Donau, die Theiss, die Mieres, die Drau, die Körös, die Száva - als eine den Unterhalt ergänzende oder sichernde Ar­beitsmöglichkeit auf. Aus den geschichtlichen Angaben geht es auch hervor, dass die mit Tierkraft - hauptsächlich im Dienst des Fernhandels geleistete Treidelei früher und weitver­breiteter eine frei unternommene, für Bezahlung und nicht nur in der Fron geleistete Arbeit wurde, als die Treidelei mit menschlicher Kraft. Die Treidelei mit Pferden sicherte breiten Volksschichten eine schwere, aber v e r h ä 1 1 n i s s m ä s s i g einträg­liche Arbeit mittels der von den Arpaden an beständige An­sprüche bedienenden Salz- und H o 1 z s t o f f b e f ö r d e r u n g des Flusshandels sowie mittels der von Zeit zu Zeit - von der Produktenfülle und von den von der Nachfrage gestellten Preisen abhängend - wiederkehrenden Wein- und Getreidebeför­derungen, die im 18-19. Jahrhundert ihren Höhepunkt er­reichen und später mittels der die Bauten des den Weg der langsamen kapitalistischen Entwicklung im 19-20. Jahrhundert betretenden Ungarns bedienenden Sand-, Schotter- und Steinbeförderungen. Und sie war noch auch im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts die den grössten Verkehr ab­wickelnde Art der Flussbeförderung in Ungarn. Natürlich war sie damals zur ausschliesslichen Bedienung des Handelsver­kehrs, der aus dem Gesichtspunkt sowohl der zu befördernden Materie, als auch der Entfernung immer mehr zunahm, nicht mehr geeignet. Es ist übrigens interessant, dass der Konstruk­teur Bernhard mit dem auf dem ungarländischen Abschnitt der Donau erscheinenden ersten Dampfschiff die Treidelei mit Pferd wünschte zu verdrängen und er dementsprechend sein

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