Horváth Terézia: Néprajzi Közlemények 16-17. évfolyam - Kapuvár népviselete (Budapest, 1972)
DIE VOLKSTRACHT VON KAPUVÁR
In der Somnierkleidungssorte der Männer bildet die Gatyahose das führende Stück, das durch das Hemd ergänzt wird; seit dem Ende des XIX. Jahrhunderts kommt diesem auch die Schürze immer, und auch die Weste meistens zu /Abb. 51/. In ihrer Wintertracht bildet die Stiefelhose das führende Stück, darunter wird eine Unterhose, über dem Hemd aber eine Weste und meistens auch eine Jacke getragen; auch Kopfbedeckung und Stiefel sind immer vorhanden /Abb. 43/. Die Formel der Frauentracht von Kapuvár ist eigenartig. Sie besteht aus drei Schichten: 1. Unterrock mit Leibchen kombiniert + kurzes Hemd, oder langes Hemd, oder aber langes Hemd mit kurzem Hemd. 2. Rock mit Leibchen kombiniert oder selbständiger Rock + eine Art Brustfleck; oder beide Varianten zugleich /der Rock kann auch vervielfältigt werden/. 3. Schürze . In dieser G-rundformel von kurzem Hemd wird zugleich der Typ der Sommertracht der Frauen angegeben, zu dem meist., J auch die Halbschuhe zugehören. Seine Alltagsvariante stellt Abb. 49 dar. Die prächtigste Variante dieses Typ bildet das Festkleid der erwachsenen Mädchen und der jungverheirateten Frauen, die das kurze Hemd mit weiten Armein tragen /Abb. 44. und 55/. Um die Jahrhundertwende war diese Kleidung am meßten zusammengesetzt; eine Frau hatte gleichzeitig 28 Kleidungsstücke an /zu dieser Zeit bestanden die einfachsten Arbeitskleider "er Männer wie der Frauen im Sommer aus 1-3 Kleidungsstücken/. Den Winterkleidungstyp der Frauen bildete die Jakkentracht, bei dieser wurden die drei Grundschichten durch eine meistens langärmelige Jacke ergänzt /Abb. 47/. Seit dem Anfang des XX. Jahrhunderts erhielt das Festkleid in Kapuvár ein bürgerliches Gepräge, Jacke und Rock werden nämlich als ein Anzug aufgefasst und aus demselben Stoff nergestellt. Zum Winterkleid gehören gewöhnlich auch Stiefel. -e vollständige Kopftracht der Frauen ist beim