Gráfik Imre: Néprajzi Közlemények 15. évfolyam, 1-4. szám - Szállítás és közlekedés Szentendre szigeten (Budapest, 1971)

Beförderung und Verkehr auf der Szentendre-Insel

sich bereits in der vorigen Periode gemeldet hat, dringt ins leben der Insel endgültig ein, selbstverständlich nicht mit seinen Anlagen, sondern mit seinen nahen Arbeitsgelegenhei­ten, die man infolge der Verbesserung der VerkehrsVerhält­nisse leichter erreichen kann, sowie mit den Arbeitsgelegen­heiten, welche durch die Fremdenverkehrs- und Erholungsanla­gen an der sich immer schöner ausbauenden Donaubiege geboten werden. IV. Beförderung und Verkehr auf dem Festland 1. Beförderung durch Menschenkraft . Die wichtigsten Gelegenheiten der Beförderung durch Menschenkraft bilden die im Haushalt und in der Wirtschaft vorkommenden Arbeiten. In Bezug auf die Arbeitsmethoden und der Hilfsgeräte sind die Beförderungsarten durch Menschenkraft sehr mannigfaltig, oft zufolge verschiedener Beziehungen der Methoden zu den Gerä­ten auch zusammengesetzt. Unsere Ubersicht gründet sich auf die Körperteile, die bei der Förderung besonders belastet werden. 2. Beförderung durch Tierkraft . Als Zugtiere wurden die beiden wirtschaftlich nützlichsten Tierarten; das Vieh und das Pferd verwendet. Esel einzuspannen war auf der Insel kein allgemeiner Brauch. Was die Tierkraft betrifft, ging der mit Pferd gezogene Wagen /ung. ,kocsi'/ auf der Insel dem mit Ochsen gezogenen Fuhrwerk /ung. ,szekér'/ voran. Als Pferdegespann gebrauchte man zur Winterzeit den Pferde­schlitten /ung. ,lovasszán', ,szánkó' oder ,szán*/ dabei a­ber als eigenartiges Gerät auch die Lauflatte/ung. ,csuszda­fa* , ,korcsolya*/. Die Inselbewohner modifizieren bezie­hungsweise ergänzen bei gewissen Beförderungsarbeiten auch einzelne Bestandteile der Wagenstruktur, so bei Heu-, Holz-

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