Fél Edit, Hofer Tamás: Néprajzi Közlemények 6. évfolyam, 2. szám - Az átányi gazdálkodás ágai (Budapest, 1961)

Németnyelvű kivonat

und Kartoffel hingegen nur für den eigenen Bedarf. Der Anbau der ver­schiedenen Industrie- und Handelspflanzen wie: Zuckkerrüben, Tabak, Sonnenblumen, Erbsen usw. hum. zwischen den zwei Weltkriegen auf: zu ih­rer grösseren Verbreitung kam es erst in den letzten 10 Jahren. Die Pflanzenmonographien, die den Anbau, die Sorten und die Veränderungen der einzelnen Gattungen beschreiben,sollen hauptsächlich ihre Anwendung in den Bauernwirtschaften veranschaulichen. Was für Pflanzen und in welchem Verhältnis werden in den Wirtschaften ver­schiedenen Typs angebaut und wie werden sie verbraucht? Was für Verän­derungen sind in der Verwendung gewisser Pflanzen im Laufe der unter­suchten Zeitspanne vor sich gegangen?Die Hirse wurde z.B. noch vor dem ersten Weltkrieg auch zur menschlichen Ernährung herangezogen, Hirse­brei spielte sogar beim Hochzeitsmahl eine bedeutende Bolle. Wenn heu­te noch Hipie wegen der Witterung angebaut wird, so wird sie meistens als Grünfutter für das Vieh gemäht. Die Verfasser versuchen auch die Verä^erung darzustellen, die die Einführung der modernen Wirtschafts­geräte oder Maschinen mit sich brachten. Nach Einführung der Dreschma­schine wurden kleinere Gerben gebunden als früher, wo man das Korn von Pferden austreten liess, auch die Schober wurden auf andere Weise, we­niger sorgfältig aufgeschichtet. Da zu der Dreschmaschine immer auch eine Dezimalwaage gehört, tritt eine grundsätzliche Änderung im Messen ein, das früher ausschliesslich durch den Scheffel geschah. Auch die Quantität und die Qualität des Strohs haben sich geändert: das getre­tene Stroh ist weich, auch zum Putter geeignet, Maschinenstroh hinge­gen ist spröde. Bs werden grosse Schober daraus auf dem Hofe aufgebaut, der Stolz des Bauern. Dank dem vielen lockeren Stroh bekommt das Stallvieh mehr Streu. + In der zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts basierte die Viehzucht auf grossen Weiden und vielen Herden. Das Grossvieh wurde auch auf weit entfernt liegende Weiden getrieben, die Schweine trieb asm in Eichenwälder der Gebirgsgegenden. Zu dieser Zeit ergab sich der Hut zen der Viehhaltung hauptsächlich aus dem Zuwachs. Der Verkauf der Pohlen, Pferden, Hindern und Schweinen, die auf den Weiden gezüchtet worden waren, ergab das Haupteinkommen der Ätanyer Bauern. Gezüchtet wurden zu dieser Zeit:die zur extensiven Viehhaltung

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