Fél Edit, Hofer Tamás: Néprajzi Közlemények 6. évfolyam, 2. szám - Az átányi gazdálkodás ágai (Budapest, 1961)
Németnyelvű kivonat
Die Zweige der Bauerawirt sc haften in Atány ltány,ein Dorf an nördlichen Hand der Grossen Ungarischen Tiefebene hat 2690 Einwohner und eine Gemarkung ron 5.400 ha. Die Verfasser dieser Abhandlung haben da in Jahre 1951 eine intensive ethnographische Porsohung begonnen, die sie bis auf den hontigen Tag fortführen - zwecks Erarbeitung einer Dorfmonographie. Als ersten Teil stellten sie einen Band Uber die landwirtschaftlichen Geräte und die mit ihnen zusammenhangenden Arbeiten und Arbeitsmethoden - im Rahmen der verschiedenen Wirt Schaftsstrukturen - zusammen. Diese Arbeit soll die Zusammenhänge der Geräte mit dem arbeitenden Menschen veranschaulichen und dadurch einen Sektor der Dorfgemeinschaft und Dorfkultur beleuchten. Die Abhandlung hängt auf das engste mit dieser - zur Zeit nur im Mannscript vorliegenden Arbeit zusammen, da auch diese einen Teil der in Átány betriebenen Landwirtschaft erörtert, aber von der Seite der gezüchteten Pflanzen und Tiere aus betrachtet. Die Abhandlung besteht eigentlich aus einer Reihe von kürzeren und längeren Monographien über die einzelnen Hutzpflanzen und Haustiere. Durch die Beschreibung soll die Bedeutung der Pflanzen, bzw. der Tiere für die Atányer Bauern, ihre Anwendung und Verwertung, ferner die geschichtliche Entwicklung ihrer Kultur behandelt werden. Die einzelnen Monographien berühren zwar im Hinblick auf den Produktionsprozess auch die verwendeten Geräte, ihre ausführliche Behandlung ist jedoch im erwähnten handschriftlichen Band enthalten. Die Einleitung gibt einen kurzen Umriss der Dorfgeschichte und der Entwicklung der Dorfgerneinschaft. Sie schildert die Forschungsarbeit der beiden Verfasser, ihre Arbeitsmethoden und Zielsetzungen. Die Arbeit umfasst eine Zeitspanne von etwa 150 Jahren, das grösste Gewicht wird jedoch auf die Gegenwart gelegt. (Unter "Gegenwart" sind die letzten 10 Jahre, bis Ende 1959 zu verstehen, dem Zeitpunkt als 1tány eine genossenschaftliche Dorfgemeinde wurde und die kleinen Bauernbetriebe in Grossbetrieben aufgingen. So ist die von den Verfassern behandelte "Gegenwart" bereits Geschichte geworden.) Räumlich erfasst die Arbeit im engeren Sinne nur eine Ortschaft, doch werden - gestützt auf statistische Daten - die nahe und ferne Umgebung, d.h.: der Bezirk, die Theiss-Gegend (ein engerer Kreis