Cs. Pócs Éva: Néprajzi Közlemények 10. évfolyam, 3-4. szám - A karácsonyi vacsora és a karácsonyi asztal hiedelemköre (Budapest, 1965)

Német nyelvű összefoglalás

menfassung des ausländischen und ungarischen Stoffes konnten wir folgende allgemeine Lehren ziehen: Wir haben festgestellt, dass man bei zu Erkenntnis der Gesetzmässigkeiten der Übergabe und Übernahme folgende Paktoren in Betracht zu ziehen hat: Beim übergebenden Partner die Punktionen des betref­fenden Motivs: oh sein Bestehen notwendig ist, oh es tat­sächliche Ansprüche des praktischen Lebens befriedigt oder ob es bloss als totes Element ohne tatsäschliche Punktionen, dank der Zähigkeit der Traditionen fortbesteht und somit auch sein Sinn verloren gehen, verblassen kann. Die Yerblas­sung virkt sich auch wieder zurück: eine Tradition die ihren Sinn verloren hat verliert natürlich ihre tatsächliche Punk­tion noch mehr. Natürlich spricht im ersten Fall eine grös­sere Wahrscheinlichkeit für die starke Intensität der Über­gabe und Übernahme. Eine viel geringere Bedeutung hat dabei unseres Er­achtens die "Aufnahmsfähigkeit" der übernehmenden Partei. Es ist nicht wahrscheinlich, dass das Ablehnen der Übernahme gewisser Traditionen als ethnisches Merkmal gelten könnte, selbst wenn es vielfach so scheint als würden z.B. gewisse "weisse Flecken" der ungarischen Volkskultur /d.h. das Feh­len gewisser bei unseren Nachbarn bekannter Motive/ gewisse Regeln, aus inneren Eigenheiten erklärbare Gesetzmässigkei­ten aufweisen. Die "Aufnahmsfähigkeit" bedeutet wahrschein­lich nur soviel, dass falls der übergebende Partner eine ­bei ihm noch lebend funktionierende - Tradition zur Überga­be anbietet die der übernehmende Partner benötigt /die bei ihm bisher fehlte, und die er jetzt aus irgendwelchen Grün­den - z.B. wegen Änderung der Lebensform, der Wirtschafts­struktur - beansprucht/ diese Tradition übernommen wird, un­abhängig von den bisherigen Gesetzen und bisherigen Struktur der eigenen Volkskultur des Übernehmers. Diese Lage konnte auch bei der Übernahme der Weihnachtsbräuche bestanden ha­ben: der weihnachtliche Festkreis bedeutete zur Zeit der Ü-

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