FODOR ISTVÁN: VÁZLATOK A FINNUGOR ŐSTÖRTÉNET RÉGÉSZETÉBŐL / Régészeti Füzetek II/15. (Magyar Nemzeti Múzeum Budapest, 1973)

Német nyelvű összefoglalás

- 89 ­SKIZZEN AUS DER ARCHAOLOGIE DER FINNISCH-UGRISCHEN URGESCHICHTE /Zusammenfassung/ I. Die früheste Geschichte der Fln no-Ugri er Die sich im letzteren ViertelJahrhundert ausserordentlich dynamisch entwickelnde finnisch-ugrische Archäologie bildet heute einen der wich­tigsten Zweige der finnisch-ugrischen urgeschichtlichen Forschungen. Ihre Ergebnisse sind auch für die Erforschung der ungarischen Urgeschich­te unentbehrlich, da man ja - wie darauf Gy. László hingewiesen hat ­auf dem Wege der Rückschlüsse aus dem ungarischen archäologischen Fund­material des 10.Jahrhunderts die frühzeitigen Wohnstätten des Ungartums in Osteuropa und in der Uralgogend heute noch nicht bezeichnen kann. Ein viel gangbarerer Weg ist, wenn wir die Wohnstätten des Ungartums zwischen den übrigen finnisch-ugrischen Urverwandten zuzuweisen versu­chen, da und Über deren frühzeitige Geschichte viel mehr archäologische Daten zur Verfügung stehen. Die Abhandlung bezweckt die neuesten, wich­tigsten Ergebnisse der finnisch-ugrischen Archäologie für die ungari­schen Forscher zusammenzufassen, die wichtigere Literatur anzugeben und die sich in den einzelnen Fragen ausgebildeten verschiedentlichen Stel­lungnahmen kurz zu charakterisieren. Im Lichte der sprachwissenschaftlichen und archäologischen Daten scheint es heutzutage noch am wahrscheinlichsten, dass das älteste ar­chäeologische Denkmalmaterial der finnisch-ugrischen Völker die sog. "Neolithische Kultur des Ural-Kama-Gebietes" /zweite Hälfte des 4.Jahr­tausends - 3.Jahrtausend v.u.Z./ ist. Dies bildet vor ihrer Auseinan­derwanderung das letzte Stammesgebiet der Finno-Ugrier, welches das

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