VÉRTES LÁSZLÓ: UNTERSUCHUNGEN AN HÖHLENSEDIMENTEN / Régészeti Füzetek II/7. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1959)

VI. Klimarekonstruktions Versuch und archäologische Parallele

126. 1./: R/W (Pramou st érien: Lambrecht-Kálrnán-Höhle) 2/: Ende des R/W (Hochmoustérien: Sübalyuk-Höhle, Sólyomkuter Höhlung) 3./: Ozeanischer Abschnitt, das W1 einleitend (Spätmouste­rien: Suhalyuk-Höhle, Kecskésgalyaer Höhle) 4/: W 1, kontinentaler Abschnitt (Spa'tmoustérien; Übergang zum Szeletien: Ballavölgyer Höhlung, Kecskésgalyaer Höhle, Szeleta-Höhle - untere Schicht) 5./: "Anfang des Wl/2 Interstadials" (untere Laimenzone des Gött­weiger begrabenen Bodens? Brarupínterstadial? -Szeletien: Szeleta-Höhle; spä­testes Moustérien: Ballavölgyer Höhlung, SzelimJIöhle E^) 6./: "Ende des W 1 kontinental" (im Göttweiger Komplex : eingekeilter Lösshorizont? - Istállóskőer Höhle, Peskő-Höhie) 7./: "Ende des Wl/2 Interstadials" (obere Schwarzerdeschicht des Göttweiger begrabenen Bodens? das vollständige W 1/2 Interstadial? Aurigna­cien II: Istállóskőer Höhle, Peskö-Höhle; Ende des Frühszeletiens : Lökvölgyer Höhle; Hochszeletien: Szeleta-Höhle, Bi­vak-Höhle, Pilisszántóer II Felsnische, Kiskevélyer Höhle) 8./: W2 ozeanischer Abschnitt (Hochszeletien: Szeleta-Höhle, Janko­vich-Höhle, Bivak-Höhle, Szelim-Höhle) 9/: W 2 kontinentaler Abschnitt (Höhlengravettien: Pilisszántóer Fels­nische) 10./: W 2/3 kühles, feuchtes, schwach entwickeltes Inter­stadial (Höhlengravettien: Pilisszántóer Felsnische, Kiskevélyer Höhle) 11./: W 3 kontinentaler Abschnitt (Höhlengravettien: Pilisszántóer Felsnische, Jankovich-Höhle, Bivak-Höhle, Peskő-Höhle, Kiskevélyer Höhle) 12-13./: Dry as I? (Höhlenepigravettien: Peskő-Höhle, Pilisszántóer Felsnische, Jankovich-Höhle ) 14./: Aller öd (Höhlenepigravettien: Jankovich-Höhle, Pilisszántóer Felsnische, Petényi-Höhle) 15./: Dryas n (Höhlenepigravettien: Remete-Höhle /?/) 16./: Haselzeit 17./: atlantisches Klimaoptimum (Neolithikum?) Wenn die Klima Veränderungen eines bestimmten Abschnittes der Eiszeit gra­phisch mit einer einzigen Linie dargestellt werden, vermischt man eigentlich zwei verschiedene Naturprozesse: die Veränderung des JahresklimarMittels (und inner­halb dessen die des sommerlichen und des winterlichen Mittels), und die Gestaltung der durchschnittlichen Menge des Niederschlages. Ebenso vermischen sich auch diese zwei Gruppen von Erscheinungen in unserer Vorstellung, wenn wir über das Klima eines bestimmten Abschnittes sprechen. Die Untersuchungen an Höhlensedimenten unterrichten uns in erster Linie über die Gestaltung der Menge des Niederschlages gewissenmassen. Wir nehmen fast als selbstverständlich hin , dass sie auch das Jahresmittel der Temperatur de­terminiert: sie wächst bei zunehmenden Niederschlag und sinkt bei dessen Abnahme.

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