VÉRTES LÁSZLÓ: UNTERSUCHUNGEN AN HÖHLENSEDIMENTEN / Régészeti Füzetek II/7. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1959)

V. DIE UNGARLÄNDISCHEN HÖHLENSEDIMENTE

te Schichtenreihe. Aus dem roten Lehm des "Kleinen Rundganges" grub ich eine wertvolle Fauna aus, die älter als das Würm ist f 16 1 ). Die würmzeitliche Schich­tenreihe war unter dem gelben holozä'nen Lehm und einer zusammenhängenden Kalktuffschicht von einer hellbraunen, dann einer grauen und endlich einer dunkel­grauen Schicht repräsentiert. Das untersuchte Material ist die hellbraune und die graue Schicht mit Höhlenbären, ferner der rote Lehm des "Kleinen Rundganges", der die Riss-zeitliche Fauna lieferte (Abb. 41.). Abb. 41. Die Schichtenfolge des "Fledermausganges" der Solymárer Höhle 1. Gelher holozäner Lehm. 2. Tropfsteinschicht. 3. Hellbrauner pleistozäner Lehm; 4. grau, 5. dunkelgrau, 6. dunkelrot, 7. Breccia mit Hornstein, 8. Felshoden. (Aufnahme von L. VÉRTES) Die petrographischen Untersuchungen des würmzeitlichen hellbraunen Lehms lassen auf interstadiale Verhältnisse zurZeit der Sedimentation schliessen. Das Ma­terial des grauen Lehms entstand bei kühlerem Klima, als das eines Interstadials, mit Niederschlag und Frostwirkung, während der Riss-z eitliche Lehm ganz entschie­den die Charakteristika eines ozeanischen Abschnittes aufweist. (Abb. 42.) Kalkschutt Feinkorn Wabere Wuntere kiss V 20 SO SO SO 60 TO SO SO lOOX " 10 SO SO TS SO SO lOO 1. K eo SO SO 50 Abb. 42. Petrographische Untersuchung der Schichten der Solymárer Höhle

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