PARÁDI NÁNDOR: TECHNIKAI VIZSGÁLATOK NÉPVÁNDORLÁSKORI ÉS ÁRPÁD-KORI EDÉNYEKEN . Szakdolgozat / Régészeti Füzetek 12. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1957)

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- 62 ­Hala und Rand wurden eo geformt, dass man entweder den spiralenförmigen Aufbau fortsetzte ,oder selbetständige Lehs­sohlangen der Schulter zufügte /Abb. 35-36/. Auf der Drehscheibe erfolgte Glättung ist besonders am Oberteil der Gefässe zu beobachten /abb. 37-38, Taf.1.3/. Aus den eingeritzten Verzierungen auf den Gefa'sswänden können wir darauf schliessen dase die Dreheoheiben mit der Hand von links naoh reohts gedreht wurden /Abb.lo, Abb. 42­43, Taf.II.2-3/. Die Leuchter wurden entweder aus einem Stüok geformt, oder wurde ihr Boden besonders hergestellt /Abb. 44/. Die flachen Deckel wurden entweder aus demselben Stüok wie der Rand geformt, oder sie wurden besondere hergestellt und dann verarbeitet /Abb . 45/. Auch die Tonkessel wurden auf der Handsoheibe mit Schlangenteohnik aufgebaut. Nachdem der kugelsegmentförmige Teil etwas getrooknet war, wurde der Bau des kegelstumpfför­migen Teiles fortgesetzt. Der breite Rand wurde in der Regel von aueeen, seltner von innen angebraeht /Abb. 46/. Bei der Herstellung der Tonkessel konnte der Arbeitsprooess auch in umgekehrter Reihenfolge vor sich gehen. Der gröeste Teil des Gefässmaterials wurde auf leich­ten Handsoheihen /Tat. I, 1-3, 56; Tai. II, 1-6; Taf.III, 1, 2,6,lo; Abb. lo,16,22,28-3o,34,43/, kleinere Teil auf entwickelteren, vermutlich schwereren Handscheiben herge­stellt /Taf. 1,4; Taf. III, 3-4; Abb. 38, 41, 47/. Die grauen und die Graphitgefässe deuten eine sorgfäl­tigere Ausarbeitung an /Taf.III, 5,7,8/. Auch diese moohten auf entwickelteren Handsoheiben hergestellt worden sein. Die Schlussfolge rung steht nahe, dass eine entwickel­tere Form der Handsoheibe bereite in der 2. Hälfte des 13. Jhs. in Gebrauch stand, und dass zu dieser Zeit nicht nur in den Arbeitsmethoden, sondern auoh in der Organisation der arpadenzeitlichen Töpfer die ersten Anzeichen einer Verän­derung erschienen. Nándor Parédi

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