PARÁDI NÁNDOR: TECHNIKAI VIZSGÁLATOK NÉPVÁNDORLÁSKORI ÉS ÁRPÁD-KORI EDÉNYEKEN . Szakdolgozat / Régészeti Füzetek 12. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1957)

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- 6o ­«lache Töpferprodukte erkannt. Im 12. Jh. verbreitete Bloh, zugleloh mit der wachsen­den Vielfältigkeit der Gefässformen, eine Langllohere, hohe Gefá'seform in gelbllohwelsser Farbe. Zugleloh ersoheinen niedrige, stark •aasbuchtende Napfe, langllohe Flaschen, leicht auebuohtende , krugförolge Gefässe alt Bandhenkel. Ble sind mit Spiralenlinien verziert, die in die Oefässwfinde ein­geritzt oder mit einem Zahnrad elngedrtlokt «erden. Auch die ersten gestreift bemalten Gefässe kennen «lr aus dieser Zeit. « Neben den gelblichweiseen Gefaseen existieren auch die grauen und rötliohen weiter, dooh überstimmen sie bereite in Form und Verzierung mit denen der gelbliohwelesen. Aua dieser Zeit haben «lr auch schon aus Seidlungen t stammendes Material. Mit den oben aufgezahlten zusammen ersoheinen auch die für die Begierungszelt der ungarischen Könige aus dem Hause Árpád charakteristischen Tonkeseel. Zur Kenntnis der Formen der 13« Jh. gebrauohten Ge­fässe und dee technischen Niveaus der Töpferei tragen die vielen Funde bei, die bei der Auegrabung im Bereich der Burg von Buda zutage kamen. Die mit den Gefassen zusammen gefun­denen Münzen datieren diese auf das 13. Jh. In grösster Zahl wurden gelblichweisse Töpfe, Napfe und Flaschen gefunden;die den gelbliohwelesen entsprechenden rötliohbraunen Gefässe fehlen fast vollständig. Doch erscheinen in kleinerer Zahl graue Gefässe mit abgerundetem Band. Die österreichischen Graphltgefässe entsprechen in der Form der grauen Keramik. Die Render der Gefässe wurden mit eingeätzten Zeichen verse­hen. Nur im Gebrauch dee Graphits und in dem Werketattsignet weichen die Graphitgefässe von den grauen ab. Diese Oberein­stimmung weist darauf hin, dass auch diese letzteren aus Ös­terreich importiert wurden. Hinsichtlich der mit der Hand getriebenen Drehscheibe müssen wir uns auf ausländische Forschungsergebnisse beru­r. ; anhand ethnographischen Materials und mittelalterlichen Laretellungen ist es gelungen, die Art der Drehscheiben zu

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