KALICZ NÁNDOR: TISZAZUG ŐSKORI TELEPÜLÉSEI . Szakdolgozat 1954 / Régészeti Füzetek 8. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1959)
III. Tiszazug területének földrajzi és települési viszonyai, kapcsolatok
- loo Auch die Péceler Kultur ist nur von ö Fundorten aua bekannt. Diese sind z.T. Siedlungen, z.T. Gräberfelder. Die kupferzeitlichen Fundorte sind ebenfalls neben dem Wasser. Sie stammen in Überzahl aus Bestattungen, von Siedlungen sind nur Ungewisse Spuren zu beobachten. In der Bronzezeit verändert sich die Lage abermals. Die Zahl der Fundorte nimmt zu, doch wird die Dichtheit des Neo lithikums nicht erreicht. Im Gegensatz zur Kupferzeit ist wieder die Sesshaftigkeit zu beobachten. Es gibt an Zahl weniger Siedlungen, als im Neolithikum, doch sind sie meistens viel grösser. Es ist für die Bronzezelt im Tiszazug charakteristisch, dass es 4 grosse und viele kleinere Siedlungen gibt.Die grossen Siedlungen waren oft bis zum Ende der Bronzezeit bewohnt. Sie dienten auch zur Abwehr. Hier sind die ersten Spuren künstlicher Befestigungen in der Grossen Ungarischen Tie febene zu beobaohten. 7 Fundorte der Nagyréver Kultur sind uns bekannt. Diese sind noch mit der Armut der kupferzeitlichen Siedlungen zu vergleichen. Die Hatvener Kultur liefert bereits 17 Fundstätten. Das Leben in den grossen Siedlungen geht weiter, wobei sich die Zahl der kleinen Siedlungen vermehrt. Vielleicht fanden auch die Bewohner dieser letzteren in den grossen Siedlungen Schutz. Die Siedlungverhältnisse der Füzesabonyer Kultur sind mit den vorangehenden identisch. Die Anzahl der Fundstätten ist noch grösser; 19 Fundstätten liefern die Funde. Zwei der grossen Siedlungen wurden von den Bewohnern verlassen. Die Gräberfelder sind in der Nähe, doch nicht unmittel bar in der Nachbarschaft der Siedlungen zu finden. In der Eisenzeit ist wieder die Verödung des ganzen Ge bietes zu beobachten. Die Früh- und die Späteisenzeit wird mit den Skythen zusammen von 25 Fundstätten vertreten. Diese Zahl beinhaltet auch die Streufunde an Metallwerkzeugen.