FOLTINY ISTVÁN: A HALOMSÍROS ÉS LAUSITZI KULTÚRA NYOMAI SZEGED KÖRNYÉKÉN / Régészeti Füzetek 4. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1957)
Die spuren der hügelgräber- und der lausitzer kultur in der umgebung von Szeged
- 54 69 2-3,5/ entsprechen mehreren anderen von Koroncó, / die charakteristische Lausitzische Typen darstellen. Eine Schüssel von Bogárzó /Taf.III, 2 / erinnert einigerioessen an Formen der Hügelgräberkultur in Böhmen. 8'/ Es ist wahrscheinlich, dass es sich hier um eine Form handelt, die sowohl der Hügelgräberkultur als auch der Lausitzer Kultur eigen ist. Auch die Tatsache scheint dafür zu sprechen, dass in dem Gräber felö von Szomolány, das überwiegend Typen der Hügelgräberkultur lieferte, mehrere Schüsseln zum Vorschein kamen, / die mit denen aus der Umgebung von Szeged verglichen werden können und sogar das Bruchstück einer Schüssel aus Getzersdorf in Österreich 8'/ als Vergleichsstüok herangezogen werden kann. Das Bruchstück des Gefässes /Taf.V,7/ des Grabes 14 von Kiskiindorozsma möchten wir auf Grund der damit gefundenen SehüsseL ebenfalls in die Lausitzer Kultur einreihen. Die kulturelle Zugehörigkeit zweier Gefässbruchstücke von Bogárzó /Taf.III, 4; IV. 14/ und einiger von Kiskundorozsma-Öreghegy /Taf.XII. 1,3,5-6,8/ kann nicht mit Sicherheit bestimmt werden. Man kann aber annehmen, dass auch diese aus der dritten oder vierten Bronzezeitperiode stammen, weil wir nur aus dieser Zeit stammendes Material von diesen Fundstellen kennen. Unter den Bruchstücken befindet sich ein Exemplar mit stark ausladendem Band, das als charakteristisch für die Lausitzer Kultur gilt. Aber auoh das Bronzematerial stammt., wie wir noch sehen werden, aus dieser Zeit. Die kulturelle Gliederung der Bronzen bereitet grössere Schwierigkeiten, weil sie länger in Gebrauch waren, aber auch über grössere Gebiete einheitlich sind als die Keramik. Beider Behandlung der Funde der Hügelgräberkultur haben wir schon die Stachelsoheiben von Bogárzó erwähnt /Taf . VH,l-lo/ und 62/ S.Mithay,a.a.O.Taf.XVI. 4-5. 63/ J. Schránil, a.a.O.Taf.XXIV, 21,25. 64/ Arch. Ért. 1896. S.115,2; S.116.V. 65/ K.Willvonseder, Die mittlere Bronzezeit.- S. 317-319.Taf. 4,4.