FOLTINY ISTVÁN: A HALOMSÍROS ÉS LAUSITZI KULTÚRA NYOMAI SZEGED KÖRNYÉKÉN / Régészeti Füzetek 4. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1957)
Die spuren der hügelgräber- und der lausitzer kultur in der umgebung von Szeged
- 47 berkultur zum Vorschein kamen. Die beiden Urnen stimmen auoh in der Grösse überein, die von Kiblitz besitzt aber einen eher zylindrischen Hals und in Henkelhöhe dienen schraffierte Dreiecke als Verzierung. Auch Pittioni reiht dieses Gefäss in die p p p*z Hügelgräberkultur ein. / Schirmeisen / bringt ein Gefäss von Brünn-Sohwarzfeldgasse, das eine gute Entsprechung darstellt. Nicht nur die Gefässform,sondern auch die Bronzen bereehti24 / gen zu einer Zuteilung in die Hügelgräberkultur. In Efctten / und Winklarn 2'/ in Niederösterreich kamen in je einem Grab die Staohelsoheiben mit konzentrischen Kreisen /Taf.VI, 1-1 o/, die Spiralringe /Taf.IX. 7-8,12-16/ und die Spiralröhrohen /Taf.IX, 11,1718/zusammen vor, ebenso wie in Bogárzó. Diese beiden Tatsachen sind Beweise für die Beziehungen zwischen den beiden Gebieten. 96 Patay setzt den Anfang der Hügelgräberkultur in Ungarn / in die Periode Tószeg-B und ihre Verbreitung in die Periode Tószeg-C. Die Keramik und die Bronzen des Grabes von Bogárzó stellen so typische Formen dar, dass wir keinesfalls diesen Fund an den Beginn der Hügelgräberkultur setzen können, sondern schon in eine entwickeltere Phase einreihen müssen. Somit datieren wir das Grab in die dritte Periode der Bronzezeit. Es sei hier hervorgehoben, dass Sohirmeieen das Alter der Siedlung von Brünn-Schwarzfeldgasse, wo auoh eine Entsprechung des Gefässes von Bogárzó zum Vorschein kam, in die Endphase der mittleren Bronzezeit einreiht, also in die Zeit setzt, die der Lausitzer Kultur unmittelbar vorangeht und schon eine gewisse Uberleitung in die nächste Periode feststellbar ist."/ Eine gebräuchliche Form der Vatyaer Kultur Í8t die zweihen22/ Pittioni, Urgeschichte, Taf. 24. Abb. 5. 23/ K.Sohirmeieen, a.a.O.S. 93. Abb. 7. 24/ K.Willvonseder, Die mittlere Bronzezeit. Taf.3o, 1-2. Siehe die Spiralringe Taf. 29,2. Die Spiralrörchen sind S.148 erwähnt. 25/ Ebendorf, Taf. 38, 6-7. Siehe die Spiralringe Taf. 38, 3, die Spiralrörchen Taf. 38, 5. 26/ P.Patay, a.a.O.S. 74-75. 27/ Sudeta, III. S. lo4.