Patay Pál: Kupfzerzeitleiche Siedlung von Tiszalúc. (Inventaria Praehistorica Hungariae 11; Budapest, 2005)

Beilagen - 3. Pfostenspuren der Hausgrundrisse

BESTATTUNGEN 49 Abb. 60 Gebäudereste X sion die Spuren des O-Teiles dreier weiterer Häuser gänzlich oder teilweise verschwunden 64 und war ein Teil der Pfostenspuren von noch zwei Häusern wegen Gruben nicht zu entdecken, 65 doch konnte kein Zweifel daran bestehen, daß sie aus zwei Räumen bestanden. Das Fundament je zwei Häuser lag mit ge­ringen Verschiebungen auf demselben Gebiet, deshalb ist ihr Grundriß ungeachtet dessen, daß sie zwei Räume hatten, gewissermaßen nur angenommen. 66 Recht mangelhaft erschien der Grundriß weiterer dreier Häuser, aber zwei Räume in ihnen waren den­noch wahrscheinlich. 67 Vergleicht man den Grundriß dieser 27 Gebäude, fällt auf, wie sehr sie einander ähneln. Zwar gibt es größenmäßige Unterschiede, aber in mehreren Fällen sind sie ganz gering. So sind die Maße von Haus 3 und 4 auch in ihren Details fast identisch, ebenso kaum Unterschiede gibt es bei den Angaben von Haus 18, 12, 15, 10 und 30. Ganz auffällig ist die Übereinstim­mung von Haus 1 und 20, deren Grundriß auch in den Einzelheiten übereinstimmt (Abb. 61), aber auch der Grundriß von Haus 23 unterscheidet sich von dem ihrigen kaum. Diese Häuser wurden also aufgrund gleicher Prinzipien erbaut (Abb. 62). Von 17 Gebäuden war die Länge genau zu bestimmen. Hinsichtlich ihrer Abb. 61 Grundrißvergleich von Haus 1 und 20 54 65 Haus 2, 5-6 Haus 11,26 Haus 8-9 bzw. 15-16 Haus 14, 23 und G

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