Patay Pál: Kupfzerzeitleiche Siedlung von Tiszalúc. (Inventaria Praehistorica Hungariae 11; Budapest, 2005)
Beilagen - 3. Pfostenspuren der Hausgrundrisse
Abb. 35 Haus 20 Hauses war 11,9 m (7,4+4,5 m), die Breite im W 5,9, an der Trennwand 6 m. Interessanterweise sind die Grundrißmaße völlig identisch mit Haus 1 (Abb. 61). In seinem Bereich gibt es noch mehr Pfostenspuren (auch eine gebogene Reihe), die allerdings nicht zu ihm gehören. Höchstens befand sich in seiner NOEcke ein 2,6 x 2,1 m großer abgeteilter Winkel, von dem drei Wandpfostenspuren zu sehen waren (s. Haus 10). Gebäude 21 (Abb. 36). Die Spuren sind sehr spärlich. Eigentlich zeugt von seiner Existenz nur die Spur einer Reihe von 11 Pfosten mit recht unterschiedlichen Zwischenräumen, die aus dem W-Teil der S-Wand stammen können (Nr. 1-11). 6,6 m parallel mit ihnen, also in relativ großer Entfernung, können drei Pfostenspuren das W-Ende der N-Wand bilden (Pfosten 1-3). Auch in der Linie zwischen den beiden äußeren Pfostenspuren gibt es drei weitere in relativ großer Entfernung von 150 bzw. 200 cm, die aus der WWand des Gebäudes stammen können (und neben der Abb. 36 Gebäude 21 einen eine weitere, die auch eine Stütze sein konnte). Aufgrund der großen Breite und beträchtlichen Länge des Grundrisses kann auch dieses Gebäude als Haus betrachtet werden. Ob es allerdings aus zwei Räumen bestand, war nicht festzustellen. Gebäude 22 (Abb. 37). Teils im Bereich der vermuteten O-Wand vom Gebäude 21 war der Grundriß eines sich gut abzeichnenden kleineren rechteckigen Abb. 37 Gebäude 22