Szabó József: Früh- und Mittelbronzezeitliche Gräberfelder von Battonya. (Inventaria Praehistorica Hungariae 8; Budapest, 2000)

J. József Szabó: Früh- und mittelbronzezeitliche Gräberfelder von Battonya

unterhalb es Bauchumbruches reicht. H. 12,8 cm. Mdm. 8 cm. Bdm. 2,4 cm (Abb. 51). Grab 124. Gestörtes Körpergrab. In der ovalen Grabgrube lag ein schlecht erhaltenes Skelett, auf­grund der Lage des Schädels auf seiner linken Seite. Inf. II. Or. SO-NW. Größe der Grabgrube: 0,83 m x 1,11 m. T. 1,18 m. Keine Beigabe (Abb. 52). Grab 125. Gestörtes Brandgrab, wahrscheinlich Brandschüttungsgrab. T. 0,6 m. Beigaben: 1. Schwarze, tiefe Schüssel, mit einem Ösenhenkel im Schulterbereich. Ihr Rand ist stark ausladend und mit Einkerbungen verziert, auf der Schulter verlaufen umlaufend waagerechte Ritzlinien. Zwischen ihnen sind senkrechte Einkerbungen in drei Reihen zu sehen, einige von ihnen sind mit Kalkinkrustation gefüllt. Auf dem Bauch ist ein ähnliches, senkrechtes Muster zu sehen, das bis zum Boden reicht. 2. Nicht rekonstruierbare Bruchstücke einer Schale, mit eingezogenem, leicht verdicktem Rand (Abb. 52). Grab 126. Ungestörtes Körpergrab. In einer ovalen Grabgrube lag ein ziemlich gut erhaltenes Skelett auf seiner linken Seite. Der Schädel war nach vorne, in die Richtung der sehr stark gehockten Extremitäten gekippt. Juv. Or. O-W. Größe der Grabgrube: 0,77 m x 0,9 m. L. des Skeletts: 0,61-1,22 m. T 0,99 m. Keine Beigabe (Abb. 53). Grab 127. Durch Pflügen gestörtes Urnengrab. Die Leichenbrände lagen in den Beigaben 1 und 3. T. 0,63 m. Beigaben: 1. Gefleckt gelblichgrauer Topf mit vier Ausguss­röhren. Auf dem Schulter, zwischen den Röhren befin­den sich breite waagerechte, parallele Ritzlinien, die sich bei den Röhren nach unten wenden und senkrecht bis zur waagerechten Tupfenleiste auf dem Gefäß­unterteil verlaufen. H. 32,5 cm. Mdm. 27,5 cm. Bdm. 12 cm. 2. Nicht restaurierbare Bruchstücke eines Gefässes mit unbekannter Form. 3. Rötlichgraue Urne mit bauchigem Körper. Das erhalten gebliebene Randfragment ist mit dem übrigen Gefäßkörper nicht zusammenfügbar. Bdm. 12 cm. 4. Gräulichbrauner Doppelhenkelrug mit zwei weitlichtigen Bandhenkeln und mit Omphalosboden. H. 7,8 cm. Mdm. 5,8 cm. Bdm.: 2,1 cm (Abb. 52). Grab 128. Gestörtes Brandgrab, vielleicht Brand­schüttungsgrab. T. 0,63 m. Beigaben: 1. Grauer Doppelhenkelkrug mit zwei weitlich­tigen Bandhenkeln und Omphalosboden. H. 9,4 cm. Mdm. 6,5 cm. Bdm. 2,4 cm. 2. Gräulichbraune Schüssel mit vier englichtigen Bandhenkeln. H. 13,7 cm. Mdm. 38 cm. Bdm. 11 cm (Abb. 53). Grab 129. Zerstörtes Brandgrab, wahrscheinlich Brandschüttungsgrab. T. 0,73. Beigaben: 1. Gefleckt rötlichgrauer Doppelhenkelkrug mit zwei weitlichtigen Bandhenkeln und abgesetzter Standfläche. H. 14,8 cm. Mdm. 9,1 cm. Bdm. 7 cm. 2. Gefleckt rötlichgrauer kleiner Topf mit einem randständigen, weitlichtigen Bandhenkel. H. 11 cm. Mdm. 11,2 cm. Bdm. 4 cm (Abb. 53). Grab 130. Ungestörtes symbolisches Grab in einer trapezförmigen Grabgrube. Keine Spuren von men­schlichen Knochen oder Leichenbränden. T. 0,8 m. Beigaben: 1. Gelblichgraue Schüssel mit stark ausladendem Rand, konischem Körper und drei randständigen englichtigen Bandhenkeln. Die Oberfläche des Ge­faßunterteiles ist durch parallele Ritzlinienpaaren und eine Strichlinie in drei trapezförmige Felder geteilt. H. 8,6 cm. Mdm. 23,3 cm. Bdm. 7,2 cm. 2. Tierknochen, der rechte Humerus eines Rindes. 3. Gefleckt gelblichgrauer Krug mit zwei überrand­ständigen weitlichtigen Bandhenkeln, ählich der „Ansa-lunata-Form". Im oberen Schulterbereich ver­laufen zwischen den Henkeln umlaufend breite paral­lele waagerechte Ritzlinien, von denen an insgesamt acht Stellen regelmäßig je ein dreifaches Ritzlinien­bündel senkrecht bis knapp unterhalb des Bauchum­bruches reicht. H. 18 cm. Mdm. 16,5 cm. Bdm. 9,8 cm (Abb. 54). Grab 131. Ungestörtes Körpergrab. In einer ovalen Grabgrube lag ein gut erhaltenes Skelett auf seinem Rücken. Der rechte Arm war spitzwinkelig in Rich­tung des Gesichts gebeugt. Der linke Oberarm lag pa­rallel zum Oberkörper, der Unterarm war quer über die Wirbelsäule gelegt. Die Stellung der Beine be­legen eine mäßige rechtsseitige Hockerlage. Seniler Mann. Or. SO-NW. Größe der Grabgrube 1,51 m x ca. I, 96 m. L. des Skelettes: 1,02-1,57 m. T. 0,9 m. Beigaben: 1. Gräulichbrauner Krug mit zwei weitlichtigen randständigen Bandhenkeln mit Trichterhals, eckig gedrungenem Körper und kleinem Standring. Der untere Teil der Henkel ist ausgebreitet. Auf der Schulter sind umlaufende, waagerechte Parallele

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