Kalicz Nánor: Früchneolitische Siedlungsfunde aus Südwestungarn. (Inventaria Praehistorica Hungariae 4; Budapest, 1990)

EINLEITUNG - II. BESCHREIBUNG DER FUNDORTE DER STARCEVO-KULTUR IN TRANSDANUBIEN

den zu finden ist (Taf. 5, 2). Nach seiner Beobachtung befinden sich auch im Profil des Bachbettes auf einer 150 m langen Strecke Funde. Außer Keramik aus der Kupfer- und aus der Bronzezeit sind auch Scherben der Starcevo-Kultur zum Vorschein gekommen. (Taf. 39, 1-9). S. Molnár hat auf den umliegenden Hängen keine Funde angetroffen. Vielleicht ist auch hier an­zunehmen, daß sich die Siedlung auf einer aus dem sumpfigen Tal kaum herausragenden Anhöhe befun­den hat. Die genaue innere Chronologie der gesam­melten Keramik der Starcevo-Kultur läßt sich nicht feststellen, nur soviel, daß für die grobe Keramik das aufgetragene und angeklebte Barbotin charakteristisch ist. Die bisher zum Vorschein gekommenen Funde bestehen außer einigen unbedeutenden Silexsplittern und Tierknochen nur aus Keramik, bzw. aus ein bis zwei Tongegenständen, was heißt, daß die allgemei­nen Folgerungen aus diesen zu ziehen sind. Dazu kommen noch die siedlungsgeschichtlichen Schlüsse.

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