Nagy Ildikó szerk.: A Magyar Nemzeti Galéria Évkönyve 1992-1996 (MNG Budapest, 1998)

BUZÁSI, Enikő: EINIGE KAPITEL AUS DEM LEBENSWERK DES BILDNISMALERS ÁDÁM MÁNYOKI - Katalog

BILDNIS EINES UNBEKANNTEN EDELMANNES Um 1719 Öl, Leinwand 102 x 78,6 cm (im Gemäldeverzeichnis Stadt Museum zu Danzig, 1902; in späteren Mitteilungen: 98 x 77 cm) Einst Gdansk, Stadtmuseum Inv. Nr.: 235 (nach Lázár) Das Bildnis scheint aufgrund der älteren Danziger Literatur (H. F. Secker) von Zeit zu Zeit als Bildnis des Malers Daniel Klein (1672-1744) in der Literatur auf. Weder das alte handschriftliche Inventar der Galerie (1902) noch die Ikonographie des Bildes - und erst recht nicht die vornehme Haltung des Dargestellten - unterstützen diese Bestimmung. Literatur: Stadt Museum zu Danzig. Gemälde­Verzeichniss. Danzig 1902. Nr. 93. (Manuskript, Gdarisk, Museum; - als Bildnis eines vornehmen Mannes); Secker 1913. I. 44. (unter Fragezeichen als Bildnis des Malers Daniel Klein); Katalog Darmstadt 1914. 98. Nr. 372; Biermann 1914. I. 38. Abb. 57 (in der Bildunterschrift als Franz II. Rákóczi bezeichnet, als Standort die Königlichen Sammlun­gen von Dresden angegeben, all dies richtiggestellt in Bd. II, p. XCIX: Männliches Bildnis, bzw. richtiger Standort); Lázár 1926. I. 99. Nr. 19; F eulner 1929. 163. Abb. 154 (mit der Bildunterschrift Franz II. Rákóczi); Thieme-Becker XXIV. 1930. 46. (unter Fragezeichen als Bildnis des Malers Daniel Klein); Lázár 1933. 46, Tafel XL/b (Bildnis eines unbekannten Mannes, auf 1719 datiert). Siehe Abb. 96. 96. VORNEHMER HERR IN ROTEM ROCK Etwa 1719-1720 Ol, Leinwand 81 x 66 cm Einst Berlin, Schloßmuseum (Kriegsverlust) Inv. Nr.: G KI 2556. Am ursprünglichen Standort als Werk eines unbekannten Malers aus dem 18. Jh. aufgeführt. Quelle: Berlin, Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, Fotoarchiv (dort hypothetisch als Arbeit des David Matthieu aufgeführt). Die Angaben bezüglich des Gemäldes stammen von Gerd Bartoschek (Postdam-Sanssouci). Un ve röffentl icht Siehe Abb. 99. 97. FREUND, Johann Christoph (tätig 1720-1750) „Herzoglicher Cöthenscher Cabinetsmaler". Zwischen 1720 und 1750 in Dessau und Leipzig als Miniaturmaler tätig. Literatur: Thieme-Becker XII. 1916. 432^133. Um 1720-1723 Johann Friedrich Rosbach (tätig 1720-1728) ­Nachstich nach Mányokis vermutlich zwischen 1720 und 1723 ausgeführtem Bildnis. Kupferstich, 360 x 257 mm Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupfer Stichkabinett Inv. Nr.: A 23265. Signiert: „ADe Mányoky pinx - Rosbach sc. Lips" „Ieremias Wolff excudit Aug. Vind." Umschrift: (auf dem Steinrahmen um das Bildnis) „Jean Christophe Freund. Peintre de S.A.S. M§ r Le Duc D'Anhalt Coethen" Inschrift: (auf dem Sockel) „Lorsque Le verre en main, Je me Sers du Pinceau Le Divin jus m'inspire une adresse nouvelle Tout est dans mes Portraits fin délicat et beau, Je surpasse Zeuxis Je defierois Appelle. C.G.H. D.E.P.P." Literatur: NaglerXV. 156: Wurzbach (16) 1867. 404 (als Kupferstich Zucchis); Thieme-Becker XII. 1916. 433; Lázár 1926. I. 100. Nr. 54 (als Kupferstich von Mylius); Singer IV 1931. 121. Nr. 26923-26924; Lázár 1933. 41, 118, Tafel XXXIII/b; Mányoki Gedächtnisausstellung 1957. 6, 9. Nr. 3. Siehe Abb. 107. 98. HOHMANN, Gertrude Sabine, geb. Koch (1674-1747) Tochter des Leipziger Kaufmanns Johann Theodor Koch, seit 1693 vermählt mit Peter Hohmann. Quelle und Literatur: Angaben aus der Zentralstelle für Genealogie, Leipzig; Schmidt 1896. 21. Um 1720 Öl, Kupferplatte (?) Nach einer älteren Angabe einst im Besitz des Grafen Hohenthal in Dölkau. Nach Mitteilung Lázárs signiert.

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