Nagy Ildikó szerk.: A Magyar Nemzeti Galéria Évkönyve 1992-1996 (MNG Budapest, 1998)
BUZÁSI, Enikő: EINIGE KAPITEL AUS DEM LEBENSWERK DES BILDNISMALERS ÁDÁM MÁNYOKI - Katalog
titre" August des Starken, 1719 wiederverheiratet mit dem Fürsten Georg Ignaz Lubomirski. Literatur: Berckenhagen 1958. 113; Berckenhagen 1966. 168; Hopp 1973. 737; Katalog Dresden 1997. 316. 1717-1718 Öl, Leinwand 78 x 63,5 cm Warschau, Múzeum Lazienki-Królewskie Inv. Nr.: LKr 875. Inschrift: (auf der Rückseite) „Mme Denhof né Bielinska facto Lubomirska" „No. 769" (in der Lesart von Mankowski: „Mdme Doenhoff née Bilinska infacto Lubomirska"); (auf Papier) „Kneszowiec 202/Dp 12/45/18 Portret Lubomirska", sowie das Siegel des Nationalmuseums (?) von Krakau. Prov: In der Sammlung von Stanislaw August Poniatowski („Catalogue des Tableaux appartenant à Sa Maj. le Roi de Pologne 1795." Inv. Nr. 977, als Werk eines unbekannten Malers), ab 1817 in der Bibliothek Lazienki (Nr. 72. als Mányoki), seit 1945 im Nationalmuseum von Warschau (als Mányoki, Inv. Nr.: 129121). E. Berckenhagen hält das Bildnis mit Vorbehalt für eine Kopie Mányokis nach einem Bild von Pesne im Besitz des Freiherrn Friesen in Wesel (vgl. a). Entgegen seiner Feststellung glaube ich das Warschauer Bild als das Original betrachten zu dürfen. Die Variante in Wesel, die eher wie eine Kopie anmutet, ist erheblich härter geformt. Die Datierung des Bildnisses beruht auf auffallenden Übereinstimmungen mancher Details der Komposition mit dem Bildnis der Gräfin Dönhoff in Karlsruhe, das auf stilistischer Grundlage auf die Zeit um 1718 datiert wird (vgl. Kat. Nr. 82). Literatur: Somow 1895. Nr. 67. (als Werk eines unbekannten deutschen Malers); Lázár 1926. II. 463; Thieme-Becker XXIV 1930. 46; Iskierski 1931. 25. Nr. 72 (als Mányoki); Mankowski 1932. 36, (als Mányoki) 320. Nr. 977. Tafel 119; Lázár 1933. 33/Anm. 1, 127, 131, Tafel XXIV/a; Berckenhagen 1958. Nr. 73/b (vermutlich eine Kopie Mányokis aus der Zeit um 1718 nach dem Bildnis der Gräfin von Pesne im Besitz des Freiherrn von Friesen in Wesel); Chudzikowski 1964. 57. Nr. 116 (als Mányoki); Katalog Warszawa 1969. 250. Nr. 738 (als Mányoki); Hopp 1973. 737; Czok 1988. Abb. 258 (als Mányoki); Hartmann 1989. 70. Abb. 57 (als Mányoki, datiert um 1715). a. Öl, Leinwand 82 x 66 cm Wesel, im Besitz des Freiherrn von Friesen Kopie nach Mányokis Warschauer Bild, aufgrund des Fotos scheint die Eigenhändigkeit fraglich zu sein. Berckenhagen setzt dieses Exemplar mit Vorbehalt mit einem Bildnis gleich, das in einem Brief des Grafen Fleming von 1718 als in Angriff genommen erwähnt wird. Der Brief enthält keine weiteren Informationen über das Bildnis. Es ist ziemlich ungewiß, ob sich diese Angabe überhaupt auf irgendeine der Varianten dieser Komposition beziehen läßt. Literatur: Berckenhagen 1958. 113-114. Nr. 73/a, Abb. 28. b. Öl, Leinwand Einst Leipzig, im Besitz des Herrn von Burgsdorf. Verschollen. Laut Berckenhagen Kopie des Exemplars in Wesel, von Pesne selbst. Literatur: Berckenhagen 1958. 114. Nr. 73/aa. Siehe Abb. 111. (Nr. 75) 76. „KARL ADOLPH" Fürst von Anhalt-Bemburg (?) Um 1717-1718 Öl, Leinwand 166 x 124,5 cm Dessau, Anhaltische Gemäldegalerie Inv. Nr.: 525. Rückseitig: „1797" Prov.: Aus der Sammlung der Fürstlichen Amalienstiftung (Nr. 243/a ?) Das Gemälde wird in der Sammlung als Bildnis des Karl Adolph, Fürst von Anhalt-Bemburg beziehungsweise Fürst von Anhalt-Bemburg-Schwarzburg geführt. Eine Person dieses Namens kommt aber unter keiner der Namensvarianten, weder in der Bearbeitung der Familiengeschichte (Lentz 1757), noch in den zusammenfassenden genealogischen Arbeiten vor (Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Marburg 1965-1978; bzw. N.F. Marburg 1978-1995.) In letzteren findet sich der Familienname Anhalt-Bemburg-Schwarzburg überhaupt nicht. Früher war das Bild in der Sammlung als Werk eines deutschen Malers verzeichnet. Unveröjfentlicht Siehe Abb. 75.