Fehér György szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1992-1994 (Budapest, 1994)
OROSZI SÁNDOR: Album a görgényi tutajozásról
ten und mit einem Text (im Album) die Flösserei im Tal des Flusses Görgény (Görgen; Gurghiu — jetzt in Rumänien) vorgelegt. Im Görgen-Tal umfassten die ärarischen Wälder ein Gebiet von 40 tausend ha. Zwischen den Wäldern bot der Fluss eine natürliche Transportmöglichkeit. Görgen war aber für jene Flösserei, die in den anderen ungarischen Wäldern üblich war, nicht geignet, so musste man eine neue Möglichkeit suchen. Das war die Schwarzwalder- die sogenannte Grossflösserei. In 1870-71 kamen aus dem Schwarzwald, aus Deutschland Facharbeiter, die Vorbereitungen zur Grossflösserei führten. Sie bauten die Flosswege, Flossgassen, Flossdurchlässe, Flossplätze, Klausen aus, und sie waren anfangs auch die Flossmeister und Flösser. Ein Grossfloss bestand aus 35-40 3 Teilen und trug etwa 350-700 m Holz. Der Flossweg war aus den Wäldern bis zu dem Fluss Maros (Mieresch; Mures) 40-45 km lang, und die Flossfahrt dauerte anfangs 5-6 Tage, später nur einen Tag. Die Grossflösserei war aber ziemlich teuer, so wurde eine Waldbahn in 1902-1905 auch im Görgen-Tal gebaut. Die Förster, die das Album zusammen- und ausgestellt haben wollten — wie Sie es auch in Worten niedergeschrieben haben — mit dem Erinnerungsalbum der Grossflösserei und den ehemaligen Flössern ein Andenken stellen.