Für Lajos szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1984-1985 (Budapest, 1985)
Csoma Zsigmond: A pannonhalmi főapátság és a magyarországi Bencés rendházak küzdelme birtokaikon a filoxera ellen
sauvage und Rupestris du Lot). Diese Unterlagen wurden noch im grünen Zustand veredelt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es dem Erzabt Ipoly Fehér mit strengen wirtschaftlichen Massnahmen die Rentabilität des Weinbaus wieder herzustellen. In 1912 wurde auf 190 Kj des Weingebietes schon einen Durchschnitt von 14,2 Hl erreicht, dies war etwa um 4 Hl höher, als der Durchschnitt im ganzen Land. Die Weinwirtschaften der Benediktiner wurden wieder rentabel, der Nutzen, den sie einbrachten, war etwa das fünffache im Vergleich mit anderen landwirtshaftlichen Produkten, auf ein Kj bezogen. In 1891, noch bevor der kampagnemässige Trauben Anbau auf immuner Sandboden im ganzen Lande begonnen wurde, begann man in den Wirtschaften der Benediktiner mit dem Weinbau auf Sandboden. Die Fachleute des Landwirtschaftlichen Ministeriums standen mit Rat und Hilfe dem Erzabt auf dessen Anfrage öfters bei. Der Rat Fachleute war äusserst notwendig, da, in 1897—98 noch einige Weinwirtschaften der Benediktiner finanziell passiv waren. Die ökonomischen Massnahmen wurden verschärft. Ein beauftragtes Ordensmitglied führte die Aufsicht über die Weinwirtschaft und hatte auf sie Kontrolle auszuüben. Die Zusammenarbeit des Landwirtschaftlichen Ministeriums und des Ministeriums für Religion und Kulturwesen war vorbildlich. Um die Reblaus erfolgreich zu bekämpfen, taten die Dorfschullehrer und Pfarrer ihr möglichstes. Ihr persönliches Beispiel und ihre Aktivität im Verbreiten der Fachkenntnisse trug viel zur Rekonstruktion des Weinbaus bei. Die nach der Reblausverwüstung erfolgte Rekonstruktion des Weinbaus ist in seiner Wirkung bis heute wahrnehmbar. Die Rebpfählung, das Rigolen, die Anpflanzung von Propfreben, die grössere Reihenentfernung und Standweite, der Pflanzenschutz, die Verwendung von Gespannen, die neuen Sorten zeigen diese Rekonstruktion.