Takács Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1973-1974 (Budapest, 1975)

Faktoren (Vermittler) im Weinhandel der Tokajer Weingegend am Ende des XVIII. und Anfang des XIX. Jahrhunderts

1839 ersuchte das Komitat Zemplén den Breslauer Weinhiindler Karl Scxötherr, den Weinbau und die Weinhandlung der Tokajer Weingegend zu begutachten. Als grösste Hemmungskraft der Weinhandlung hielt er die Faktoren, die jeden zu betrügen und von jeder Seite Nutzen zu ziehen trachteten. Er schlug deshalb vor, die Faktorenschaft abzuschaffen und mit der Vermittlung des Weinverkaufes die Gemeinde vorstände zu betrauen. Die über grössere Weingarten verfügenden Weinbauern gründeten 1834 einen solchen Verband, dessen Aufgabe es war, den Weinhandel ohne Faktoren abzuwickeln. Dadurch konnten dann die Grossweinbauern mit der Zeit die Tatigkeit der Faktoren zurückweisen. Die kleinen Weinbauern dagegen, die zum sofortigen Verkauf gezwungen waren, konnten sich noch lange nicht von der Ausnützung der Faktoren befreien.

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