Takács Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1973-1974 (Budapest, 1975)
Beiträge zum Obstbau Ungarns im XIX. Jahrhundert
Gegen Ende des XIX. Jahrhunderts, in den 70-80-er Jahren haben die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umformungen, die langsame Industrieentwicklung, die Entfaltung der Städte, der staatlich unterstützte Fachunterricht, die Kontrolle über die Baumschulen die Obstproduktion im grossen Masse beschleunigt. Es tauchten aber neue Sorgen auf, wie z.B. die Bildung von inlandischen Obstproduktionsgebieten, darunter der Anbau von am besten geeigneten Sorten, die Organisierung des inländischen Marktes und Handels. Zur Lösung dieser Aufgaben wurde 1885 die Erste Landeskonferenz der Obstproduzenten abgehalten, an der Vorschlage zur Lösung obenerwähnter Probleme angenommen und sodann dem zustandigen Ministerium weitergeleitet wurden. Der für den Jahrhundertbeginn charakteristische unentwickelte Obstbau hat bis zum letzten Jahrzehnt des Jahrhunderts einen grossen Weg zurückgelegt. Aus dem primitiven Zustand gestaltete sich eine gut entwickelte Obstproduktion. Die Anfangsschwierigkeiten waren zum Grossteü gelöst und es begann eine neue, moderne Obstproduktionstendenz. r