Wellmann Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1971-1972 (Budapest, 1973)

Martha, Zsuzsanna: Die Umwandlung der traditionellen Geflügelzucht in Ungarn

Auch zur Einführung der reinblütigen ausländischen Geflügelrassen in die Zucht des Bauernvolkes wurden Versuche unternommen. Aus diesem Zweck ließ man von Î890 an ganze Zuchtstämme unter Landwirten, Dorflehrern usw. verteilen. Später wurden auch unter den Streckenwächtern der Eisenbahn von ,,Edelgeflügel" stammende Bruteier, Eintagsküken und Zuchtstämme verteilt. Abb. 5. Bronzeputer (Gemälde von Géza Vastagh, im Ungarischen Landwirtschaftlichen Museum) Beim Volk hat sich jedoch die reinblütige Zucht fremder Rassen nicht durch­gesetzt und bewährt. Außer der genetischen Veredelung strebte das Ackerbauministerium auch auf andere Weise die Modernisierung der Geflügelzucht an. Vor allem wurde für die Bekämpfung der Geflügelkrankheiten gesorgt. Im Jahre 1894 wurden die Munizipalbehörden aufgefordert, zur Bekämpfung der ansteckenden Krankheiten des Geflügels entsprechende Statuten (Vorschriften) zu schaf­fen, zugleich erhielten sie einen diesbezüglichen Musterentwurf. h Von 1906 an kam die Reihe an Austeilung von kleinen Brutmaschinen und Gluckenschir­men an die hierfür als geeignet betrachteten Kleinzüchter. 5 Zur größeren Verbreitung der Kenntnisse von der Geflügelzucht ließ das ^Adatok Magyarország baromfitenyésztése legújabb történetéhez (Angaben zur neuesten Geschichte der Geflügelzucht Ungarns). Baromfiak 1896. márc. 23. "'Közgyűlés (Generalversammlung). Baromfitenyésztők Lapja 2: 1907. 19—20.

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