Wellmann Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1971-1972 (Budapest, 1973)

Vargha, László: Wirtschafts - und architekturgeschichtliche Denkmäler in Ungarn aus dem 18. und 19. Jahrhundert

Abb. 1. Speicher. Abony, Komitat Pest, Zalka Máté-Str. 20. Erbaut: Ende des 18. Jahrhunderts. Baudenkmal. (Foto: OMF. Standortnummer 73425.) wir, die Aufmerksamkeit neben den allgemeinen typischen Gebäuden auch auf Einzelbauten zu lenken. Ein ausgezeichnetes Beispiel für Gebäudekomplexe des Barockstils des 18. Jahrhunderts bietet uns Sümeg. Neben der mittelalterlichen Burg steht der im 18. Jahrhundert erbaute Palast des Bischofs von Veszprém, dem sich ein im gleichen Jahrhundert errichteter wirtschaftlicher Gebäudekomplex an­schließt: großartiger Stall und Speicher (heute Turistenhotel bzw. ReiterschuL­gebäude), die auch heute ein vollständig treues Bild der Lebensweise des ehema­ligen hochpriesterlichen Hofhalts und Wirtschaftszentrums bieten. Als ein wei­teres ausgezeichnetes zeitgenössisches Beispiel ist die abwechslungsreiche Ge­bäudereihe der ehemaligen Esterhazy-Domäne in Tata zu nennen: eine mittel­alterliche Burg, ein Schloß, Gutshofhäuser, Ställe, Speicher, Waagehaua, Schlachtbrücke, Champagner- und Ledermanufaktur, Mühlen, Gasthof usw. im Barockstil. Im Meierhof von Nagygombos des einstigen Grassalkovich-Gutes in Hatvan (Baujahr 1762) stehen Kornkammer, Stall und Flausfabrik nebenein­ander, und bilden auch architektonisch einen bedeutenden GebäudekompleK ersten Ranges. In Szarvas, in der Großen Ungarischen Tiefebene ist noch das Gebäude zu sehen, wo die erste landwirtschaftliche Fachschule Europas, gegründet 1780 voti SÁMUEL TESSEDIK, wirkte. In Keszthely beim Balaton-See hat Graf GYÖRGY

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