Technikatörténeti szemle 17. (1988-89)
TANULMÁNYOK - Tóth Béla: Zeit der neuen Initiative und Entwicklung in der ungarischen Lederindustrie (1918–38)
und Oberlederherstellung, sowie der Arbeiterzahl beginnend mit 1931 sehen kann. Proportional mit der Erhöhung des Produktionsvolumens erhöhte sich der Produktionswert von 24 Million Pengö in 1931 auf 55 Million in 1935 und auf 86 Million in 1938. Tabelle 3. Die Gestaltung der ungarischen Lederproduktion und der Arbeiterzahl in der Zeit des Aufschwundes Zeitdauer (Jahre) Sohlenleder Oberleder Arbeiterzahl Zeitdauer (Jahre) Produktion Arbeiterzahl Zeitdauer (Jahre) Tonne Index Tonne Index Arbeiter Index 1931 7,200 100 1,746 100 2,568 100 1932 6,874 95,5 2,267 129,9 2,907 113,2 1933 6,740 93,6 2,270 130,0 3,476 135,4 1934 7,360 102,2 2,590 J48,3 3,738 145,6 1935 7,750 107,6 3,117 178,5 4,125 160,6 1936 7,771 107,9 2,914 166,9 4,312 167,9 1937 7,848 109,0 3,184 182,3 4,514 175,8 1938 7,298 101,3 2,913 166,8 4,481 174,5 1939 8,664 120,4 3,310 189,5 5,065 197,2 Mit dem Aufschwung der Produktion der Lederindustrie hat die Entwicklung der lederverarbeitenden Industrie, also der Branchen Schuh-, Handschuhund Pelzherstellung Schritt gehalten. Infolge dessen ist an Stelle des bedeutenden Importüberschusses des Jahres 1926 nach zehn Jahren der Exportüberschuss getreten, der Außenhandel der Lederwaren schloss sich also mit einem Aktiven Bilanz. Kennzeichnend ist für den Zeitraum zwischen den beiden Kriegen, daß die Herstellung von Riemen-, Ledergalanterie- und Kofferwaren meistens nicht von selbständigen Betrieben, sondern von einigen größeren Lederfabriken in ihren eigenen vertikalen Organisation verwirklicht wurde (z.B. die Lederfabriken Wolfner, Mauthner, Szegö sowie Börmüvek). Ein sicherer Zeichen des Aufschwungs in den dreißiger Jahren war der Verlauf des Lederexports. Exporttätigkeit Im Lederexport zwischen den beiden Weltkriegen haben vor allem unsere größeren Fabriken teilgenommen, die durch den Ausgleich der aus dem Ausland, hauptsächlich von Ubersee importierten Rohhaut zum erhöhten Export bewegt wurden. Die Produktion außer für den einheimischen Bedarf auch für den Export war also eine notgedrungene Devisentätigkeit, da der einheimische