Technikatörténeti szemle 5. (1970)

KÖZLEMÉNYEK - Horváth Tibor: Jedlik Ányos villamfeszítői mai szemmel

ÁNYOS JBDLIK Ányos Jedlik (1800— 1895) ungarischer Physiker wollte die durch sein elektrostati­sches Gerät hergestellte Spannung zum Zweck von Experimenten für Hochspannungs­überschlag erhöhen. Er löste diese Aufgabe so, dass er Leydener Flaschen mit einander parallel geschaltet mit seinem elektrostatischen Gerät auflud, dann vom Aufladegerät abgenommen diese nach der Reihe schaltete, sodass die Spannung der Flaschen sich ad­dierte. Auf Grund dieser Theorie, die er im Jahre 1863 im Druck publizierte, baute er zwei Geräte, die mit vier Leydener Flaschen annähernd das vierfache der Ladespannung erzeugten. Die zwei Geräte untersoheideten sich von einander nur in der mechanischen Durchführung der Umschaltung. Mit der so hergestellten Spannung ist es ihm gelungen 63 cm zu überschlagen, was zu seineL- Zeit als die grösste Entfernung zählte. Die Bedeutung dieser Arbeit besteht in der oben erwähnten Umschaltungstheorie, da mit einer kleinen Ergänzung diese Theorie auch heute angewendet wird, undzwar bei Impulserzeuger von mehreren Millionen Volt. Er wollte diese Resultate auch im Ausland publizieren, aber TJnverständniss und fachliche Eifersucht haben ihn daran verhindert. Die Wissenschafts­geschichte schreibt diese Theorie im allgemeinen Mach zu, der aber sein Studium nur in 1876 veröffentlichte, nachdem er direkt von Jedlik Informationen über seine neuen Geräte erhielt. Jedlik hat später seine Geräte verbessert, sodass er anstatt der Laydener Flaschen Hochspannungskondensatoren aus Glasröhren zusammenstellte, welche den Raum viel besser ausnützten. Im gleichen Raum har der Rohrkondensator von Jedlik fast eine vier­fache Kapazität, als die Leydener Flaschen. Er hat an der Weltausstellung in Wien mit seinem Spannungsmultiplikator, aus Rohrkondensatoren zusammengestellt, die Medaille des Fortschrittes gewonnen. Dieses Gerät hat er in 1879 im Druck bekannt gemacht. ÁNYOS JEDLIK Anyos Jedlik (1800— 1895) Hungarian physicist wanted to increase the voltage produced by his electrostatic machine for the purpose of high-voltage spark over experi­ments. He solved his task in the way that he grouped in parallel the Leyden jars and charged them with the electrostatic machine, afterwards he disconnected them from the charging unit and aligned in the way that the tension of the jars should be added. He built two instruments according to this theory, which he published in 1863. This instrument produced with four Leyden jars nearly the fourfold of the charging voltage. The two instruments differed from each other only by the mechanical realization of switch-over. With the voltage, produced by them, he succeeded to spark over the distance of 63 cm, which was the biggest in his time. The importance of this work lies in the theory of switch­over related above, because it is used with a very little addition in the impulse-generators of more million volts of our days. He wanted to publish his results abroad, too, but the lack of understanding and the professional jealousy hindered him. The history of sciences generally attributes the enunciation of this theory to Mach, but he published his concern­ing paper only in 1876, after getting personal information from Jedlik about the instrum­ents constructed by the Hungarian physicist. Jedlik perfectioned his apparatus in replacing the Leyden jars by high-voltage capacitors, constructed of glass tubes. These equipments needed less place. The tube-capacitor of Jedlik has by the same extent nearly fourfold capacity as the Leyden jars. On the World Exhibition of Vienna he won with the voltage amplifier equipment constructed of his tube-capacitors the Medal of Progress. He publi­shed the description of his apparatus in printing in 1879.

Next

/
Thumbnails
Contents