Technikatörténeti szemle 5. (1970)
KÖZLEMÉNYEK - Winkler László: A magyar repülőtechnika 50 éve (1916–1966) (II. rész)
zeugtyp mit „Segelflügelsystem", welches auch im Weltmasstabe gemessen zahlreiche Neuerungen enthält. Die Publikation behandelt im weiteren die Konstruktörtätigkeit von Lajos Rotter, bezüglich Segelflugzeuge die Typen „Vándor", „Karakán" und den Weltrekordhalter „Nemere" demonstrierend. Die ersten Konstruktionen für imgarische Segelflugzeuge wurden von Sándor Svachulay und Zoltán Janka entwickelt. Zoltán Janka hat mit gründlicher Ingenieursarbeit mehrere bedeutende Konstruktionen der ungarischen Segelflugzeugfabrikation verwirklicht. Im Jahre 1926 richtet das Légügyi Hivatal (Luftfahrtsamt) in Székesfehérvár-Sóstó einen zentralen Betrieb für Flugzeugreparaturen ein, wo man, die Reparaturarbeiten überschreitend, unter Leitung der Konstruktionstätigkeit von Sándor Lóezy, Typen des ersten Weltkrieges weiterentwickelte, und später unter dem Namen „Hungária" eine Schulflugzeugserie fabrizierte. Der gleiche Betrieb produzierte im Jahre 1932 auf Grund der Pläne von Előd Anderlik, László Varga und István Liszt Jagdeinsitzer für Schulungszwecke mit 420 PS und vollkommen aus Stahlrohrkonstruktion gebaut. Dieser Typ ist AVIS genannt und wurde in drei Varianten konstruiert. Die Fabrik Weiss Manfred richtet sich ab 1927 auch für Flugzeugproduktion ein und entwickelt vom Jahre 1930 an 14 originelle Konstruktionen. Die Publikation beschreibt detailliert die Typen WM-10 „Ölyv", WM-15 „Hoff-Verkehrsflugzeug", WM-16 „Budapest", WM-18, WM-20, WM-21 „Sólyom" und WM-23. Die Typen WM-16 und WM-21 sind Neubearbeitungen des Typs Fokker CV. Als Abschluss der ersten Publikation wurden die Typen „Héjjá" und „Nebuló" von MÄVAG, Budapest besprochen. Die Einleitung zur zweiten Publikation befasst sieh mit der Arbeit des Sportfliegerklubs der Technischen Universität. Nach Informationen über die Flugzeuge von Árpád Lampich „Mama kedvence", den Weltrekordhalter „Roma" und , ; Bohóc" wird detailliert die gemeinsame Konstruktionstätigkeit von Antal Bánhidi und Árpád Lampich, sodann die Charakteristiken des weltberühmten Flugzeugs „Gerle" von Bánhidi behandelt. Am Anfang der dreissiger Jahre kann man einen Rückschlag in Konstruktionsarbeiten bemerken und nur vom Jahre 1934 an, hauptsächlich auf die Initiative von Ernő Rubik fängt diese Arbeit wieder an, jetzt aber schon mit modernen Experimentsmitteln und so sind die neuen Konstruktionen stromlinienförmig und haben einen abgeschlossenen Führerraum. Ebenso werden im Rahmen der Klubarbeit mehrere erfolgreiche Segelflugzeugkonstruktionen erbaut (EMESE, M-20, M-22), in deren Konstruktion schon Endre Jancsó und József Szegedi eine bedeutungsvolle Rolle spielen. Die Kriegskonjunktur sichert vom Jahre 1938 an neue finanzielle Möglichkeiten für den Klub (Nationaler Fliegerfonds), es wird eine neue Werkstatt und ein neues Planungsbüro errichtet, wo einige Konstruktionen zur Serienproduktion gelangen (M-25 „Nebuló", ÉM-29). Ein separater Abschnitt befasst sich mit der Konstruktionstätigkeit von Árpád Lampich und Béla Samu in Österreich, wo mehrere ungarische Konstruktionen in Serien produziert wurden. Von der Privatinitiativen dieser Periode informiert uns die Publikation von den Helikopterexperimenten von Oszkár Asboth, dem Typ „Csikó" von Antal Bánhidi und seinen weiteren Plänen, den Typen „Levente" und „Honvéd" von András Fábián. Zur Sicherung der ungarischen Flugzeugfabrikation fängt im Flugtechnischen Institut der Technischen Universität József Nádor unter der Leitung des Professors László Varga eine umfassende Konstruktionstätigkeit, vom leichten Flugzeug („Szúnyog") mit 40 PS bis zum Mehrzweck- (X/H) und Viermotorenverkehrsflugzeug, an. Im Rahmen des Institutes wurden Pläne für Flugzeuge mit zwei Triebwerke ausgeführt — als erste solche in der Welt — zur Propellergasturbine von 1000 PS, Typ Jendrassik CS-1. Die Flugzeuge des Flugtechnischen Institutes wurden in der Werkstatt für Flugexperimente am Flughafen Ferihegy produziert und die Bombenangriffe von Sommer 1944 haben die fertigen und unter Konstruktion stehenden Typen restlos vernichtet. In der Publikation wurde versucht auf Grund der noch auffindbaren Daten diese Arbeit zu rekonstruieren und das Interesse für dieses Material zu wecken. Ein separater Abschnitt befasst sich mit Ernő Rubik, Maschineningenieur, Kossuthund Paul Tissandier Preisträger, ebenso mit der Arbeit der von ihm gegründeten Flugzeug fabrik. Die Konstruktionen von Rubik wurden alle in der Praxis gebaut und nicht wenige davon in mehrhundert Stück-Serien hergestellt.