Technikatörténeti szemle 4. (1967)

TANULMÁNYOK - Endrei Walter: A többszerszámos munkagép

Berliner Verleger M. Krayn erschienene Buch „Das elektrische Fernsehen und das Telehor", das die Mihálysche Arbeit von den ersten Amateurexperknenten bis zum in der letzten Patentschrift gleichen Jahrgangs eingehend dargelegten Sender und Empfänger beschreibt. Die weitere Entwicklungstätigkeit Dénes Mihálys ergab eine Vielzahl von Konstruktionsverfoesserungen sowohl im Sender, als -auch im Empfänger. Seine Bestrebungen nach billigem Herstellungspreis und Einfachheit resultierten ein Fernsehsystem mit Nipkow-Scheibe. Das von Dénes Mihály in Deutschland gegrün­dete Unternehmen Telehor A. G. brachte trotzdem auch das erste, auf Schwingspiegel fußende Fernsehgerät auf den Markt, das ein Bild größerer Punktzahl, also besserer Qualität gab als das später entwickelte und von der Deutschen Reichspost unterstützte Übertragungsverfahren mit Nipkow-Scheibe. Die Vorteile des Schwingspiegelsystems konnten jedoch während des Betriebs des ersten Witzlebener Senders, der im Mittel­wellenbereich mit geringer Punktzahl arbeitete, nicht ausgenutzt werden. Nach einer kurzen Beschreibung der elektromechanischen Fernsehempfänger Dénes Mihálys, die im Hinblick auf Leistungsfähigkeit den heutigen, mit Kato­denstrahlröhre (Bildröhre) bestückten Fernsehapparaten nahe liegen, setzt der Beitrag die Tätigkeit von Ferenc Okolicsányi, einem Freund und Mitarbeiter Dénes Mihálys, auseinander. Die Bedeutung der bahnbrecherischen Arbeit Dénes Mihálys wird durch die Schwierigkeiten, die zu Beginn und am Ende seiner Laufbahn wegen der Kriegsver­hältnisse in Erscheinung traten, keineswegs vermindert. Obwohl -wie aus seinem einzigen auf ungarisch veröffentlichten Büchlein, „Das Fernsehen und sein Gerät", Buchreihe „Technische Neuheiten", Redakteur: István Rada, 1929, hervorgeht­sowohl der Generalstab der Ungarischen Armee, als auch die Direktion der Buda­pester Telefonfabrik seine Experimente bereitwillig unterstützte, leisteten die ungünstigen Umstände nach dem Kriegsende, da die Flüchtlinge des vestümmelten Landes in Eisenbahnwaggonen wohnten, der eine opferwillige Zusammenarbeit zwischen Post und Erfinder erfordernden Entwicklungsarbeit keinen Vorschub. Dies ist der Grund dafür, daß sich Dénes Mihály zu Beginn der 20er Jahre, als die anlau­fende Konsolidation der ersten Friedensjahren die Voraussetzungen einer derartigen Forschung schuf, entschlossen hat, die hierzulande begonnene Tätigkeit mit einer gewiß nicht geringen Verzögerung bei der Deutschen Reichspost fortzusetzen. Der Zweite Weltkrieg übte auf die Arbeit von Dénes Mihály einen ebenfalls bedauernswerten Einfluß aus. Der Wettlauf zwischen elektromechanischem und Katodenstrahlröhren-Fernsehübertragungssystemen erreichte nämlich eben unmittel­bar vor Kriegsausbruch seinen Höhepunkt und zahlreiche Umstände weisen darauf hin, daß der Erfinder vor seiner Internierung und anschließender Krankheit die Forschungsarbeit ungrebrochen fortsetzte. Die ausländischen Technikhistoriker, denen die Quellen besser zugänglich sind, werden fürwahr noch über eine Vielzahl von interessanten Momenten seiner durch den Tod frühzeitig unterbrochenen Laufbahn berichten können. I. RÁCZ HUNGARIAN PIONEERS OF THE DEVELOPMENT OF TELEVISION In the first part of our series an attempt is made to present the pioneer research and development work of D. Mihály, engineer of Hungarian origin and of F. Okoli­csányi. physicist, his later coworker, who were among the first developers of televi­sion. Our coming articles will discuss the activities of Hungarian scientists working in parallel but independently from them. D. Mihály's achievements — who is the first in order of time — are of interest the more, as it was he, who in 1919 at the Buda­pest Telephone Factory put into operation the first practically usable wireless trans­mitter and receiver. His first apparatus operated according to the principle of the magnetic oscillograph, still in use The .basic idea shows a relation to Szczepanik's assembly suggested in 1897, which was not yet suitable for motion picture trans­mission, i. e. it could not fulfil the requirements of motion picture transmitter and receiver. D. Mihály started by decreasing the considerable inertia of the selenium cell — the greatest difficulty on the transmitting side — and this produced his first

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