Technikatörténeti szemle 1-2. (1963)
KÖZLEMÉNYEK - Endrei Walter–Anton Spiesz: Fehérítési eljárás a XVIII. századból
9. / Der Mangler hat dieses zu beobachten zu erst die Lein wand sogenant wie die Leinwand breit ist gengen dass ist 2 mahl auf und ab die Mangel gehen lassen und wann diess schon gegänt sind, so schlaget man sie in die Breyten (?) das haisset soviel die Salwenden werden oben auf zu der rechten Hand aufgebaumet und da Lasset man die Mangel Soviel als sich nur Tuhn lasset darauf gehen. Wenn es also fertig ist. so sprenget man sie ein und zwar auf die Sallwendl Obacht zu geben, dass sie allemahl oben zum einfangen kommen also mit Linker Hand greifet man die Fecher und mit der rechten Hand Sprenget man ein. Also kommet der Sallwand allemahl zu der rechten Hand zu legen. Der Enspreng muss aber zu fleys gekocht werden und zwar man nimmt 1/4 Pfundt Seyfeh 1/4 Pfundt zerlassenen Insselt und 1/4tt auch 12 lot weissen Wachs Diesen giebet man in einem neuen Topf in Wasser ungefehr von 8 Halben und siedet man recht schaffen mitsamm, so wird einem Melich gleich. Sodann nimmet man eine Karine voll Klares lau lichtes Wasser und schüttet man es in eine Schauffei und ein Teil von dem gekochten Einspreng hinein und unter ein ander mengen oder rühren und sodann die Leinwanden damit einsprengen wie es schon gemeldet ist. Die einge sprengte Leinwand muss wenigstens 6 Stund auf einander liegen und mit etwas schweres eingeschwert. Hernach tuht man sie wiederum breit aufbäumen. Nachdem wann sie durchaus breit gemangelt ist, so bey met man sie schmahl auf, und zwar das die Sallwenden zu der Rechten Hand aufgebeimet werden nur dieses in recht zu halten. Das die Mangel recht schaffen darauf gehet so wird selbe recht schön ausfallen. Nun folget die apretur. Welche auf verschiedene arth gearbeitet wird un sodann in die fremde Länder verschlkt. Dazu gehören viele Sachen: als lichte und trukene Zimmer mit etwelchen Tafeln versehen, Vindtischel, Pressen und dazu gehörige Presstafel von verschiedenen Farben papier Leon spitzen Pischel oder sogenannten Floret sein von verschiedenen Farbe verschiedene Schilder welche auf die appretierte Leinwand anzubinden kommen. Übrigens was nur immer nöthig ist in währender Arbeit zu unterrichten werde nicht ausser der Achte setzen sondern in allen und jeden mich höchstens befleissen. Endrei Walter es Anton Spiesz (Bratislava)