Kaján Imre szerk.: Vásárhelyi Pál és a reformkori mérnökgeneráció (Budapest, 1995)
Dr. Íjjas Gáborné: A reformkori vegyészet nagy alakjai Magyarországon 34
festgesetzt wurde, alle Elemente haben die bis zur Zeit bloss bei den Metallen verwendeten "-any" bzw. "eny" bekommen. So wurde z.B. "rézeny", "mészeny", "ingerleny" anstatt rézany, mészany, ingerlany benützt. Es waren Benennungen, die bloss umgebildet waren, z.B. aus iboló wurde "iblany" aus büzlö wurde "büzleny". Diese Form der ungarischen chemischen Kunstsprache wurde allgemein. Als Ergebnis ihrer Arbeit wurde im Jahre 1844 unter dem Titel "Wissenschaftlicher Wortschatz" die Kunstwörter von 40.000 wissenschaftlichen Begriffen veröffentlicht. Pál Bugát gründete in unserem wissenschaftlichen Leben die Königliche Ungarische Wissenschaftliche Vereinigung von großer Bedeutung im Jahre 1841. Die bedeutenden chemischen Entdeckungen während dieser Zeit in unserem Heimat sind: Pál Kitaibel stellte Chlorkalk im Jahre 1795 her und er stellte fest, dass dieser zur Bleichung von Kleidern gut verwendet werden kann. In den Jahren 1813 - 14 arbeitete er sehr viel an der Erkennung der heimatlichen Mineralwasser. Während der Analyse von etwa 150 verschiedenen Mineralwassern hatte er neue Mittel projektiert und neue analytische Methoden ausgearbeitet. Ferenc Nyulas hatte im Laufe der Analyse des Borwassers bei der Umgebung von Radna auch Kohlendioxid im Mineralwasser gefunden, worüber er feststellte, dass dieses zur Konservierung von Fleischen gut verwendet werden kann. János Irinyi war der höchtsbegabteste ungarische Chemiker der Reformzeit und der Erfinder der geräuschlos zündenden Streichhölzer in der chemischen Geschichte. Er gründete die erste ungarische Streichhölzerfabrik in Pest im Jahre 1840, wo täglich eine halbe Million Streichhölzer von 50 - 60 Arbeitern hergestellt wurden. Arthur Görgey hatte im Laufe der Analyse von Fettsäuren des Kokusnussöles bewiesen, dass dieses über die von dem berühmten deutschen Chemiker - Liebig - entdeckten Fettsäuren hinaus auch Kaprin und Laurinsäuere enthält. Seine Ergebnissen wurde im Jahre 1848 in der Zeitschrift der Wiener Wissenschaftlichen Akademie und in der Annale von Liebig veröffentlicht. "Arthur Görgey, der vom Berufsoffizier zum Chemiker wurde, dann vom Chemiker zum Heerführer, war einer der bedeutendsten Spieler der ungarischen Geschichte und deren allerumstrittendste Persönlichkeit. In der Weltliteratur der Chemie finden wir bloß eine Versuchsstudie von wahrem wissenschaftlichen Wert, deren Verfasser ein Heerführer war. Und dieser Heerführer war ein ungarischer Mensch, namentlich Arthur Görgey.". MRS. DR. GÁBORNÉIJJAS THE GREAT REPRÉSENTANTS OE THE CHEMISTRY DURING THE REFORM ERA IN HUNGARY It can be stated that the scientists fought firstly for the linguistis and political reforms in the reform era and dealt with the Magyarization. So, they had fewer time for the in depth research works of natural science, and chemical experiences demanding undisturbed circumstances. In spite of this fact remarkable discoveries and results had born in the field of the chemistry. At the begining of the nineteenth century under the impact of the language reforming movement led by Ferenc Kazinczy the language of the chemistry formed as well. The scientists participating in the language reform of the chemistry are the following: Ferenc Nyulas, who wrote the first book of the chemicl analysis in Hungarian in 1800. In the field of the universal chemistry the first book written in Hungarian was written by Mihály Kováts in 1807. The technical terms are e.g.: "görbetök" [curved squash] (retort), "szélke" (ampoule), "elegyítés" [blending] (synthesis), "kihuzadék" (extract), "pedzőszer" (reagent), "atyafiság" (affinity), "természettitka" "kémia" (chemistry). 38