Medveczki Ágnes: A millenniumi földalatti vasút (A Közlekedési Múzeum Közleményei 4. Budapest, 1975)

Idegen nyelvű ismertetések

ZUSAMMENFASSUNG Das Essay, das die Geschichte der ersten Untergrundbahn des europäischen Kontinentes behandelt , wurde auf Grund Archiv —Untersuchungen verfertigt. Der Verfasser publiziert viele, bisher noch nicht, oder nur wenig bekannte Angaben. Einleitend beschreibt er die Entstehung der imposantesten Radial-Strasse Budapests, nachher bespricht das Scheitern der projektierten Strassenbahnen, was endlich zur Aufwerfung der Idee der Untergrundbahn führte. Er spürt den Konzessions- und Geschäftsunterhandlungen, den Modifizierungen der ursprünglichen Pläne nach. Spricht eingehend über den am 7. August 1894 begonnenen und binnen nicht ganz 21 Monate beendeten Bau, die angewandten Architektur und technische Lösungen zeigend z. B. auf die in der Praxis sich gut bewährten Asphalt-Filz Isolierung. In Bezug auf die Bahn, den Hochbau, die Sicherheitseinrichtungen, die Ausbildung der Fahrzeuge kommen auch die asymmetrischen Schienen­verbindung in Sprache, die automatischen Stationslichtsignale, die mit spezial gebogenen Längsträger ausgebildeten Wägen, bei welchen man die geringe innere Höhe des Tunnels berücksichtigen musste, welche die Kreuzung des Hauptsammlerkanal unter den grossen Ring notwendig machte. Er berichtet auch von der Eröffnung der Strecke am 2. Mai 1895, und auch von den in- und auslän­dischen Erfolgen, so auch darüber, dass die Untergrundbahn an der Pariser Weltausstellung 1900 die Gold-Medaille gewann. Es kommt zur Sprache, dass bei der Projektierung der Berliner U-Bahn sie als Vorbild angenommen wurde, die ausgearbeiteten Plänen zur Weiterentwicklung der U-Bahn werden auch besprochen. Er bespricht die wichtigsten Ereignisse des Betriebswesens die Lage der Angestellten, die Betriebsre­geln, Änderungen des Fahrscheinsystems. Teilt weniger bekannte Angaben über die in der Zeit der Eröffnung projektierten Anhänger und den Experimenten über die Zusammenkoppelung von Triebwagen, über die in 1917 zu beschaffen geplanten Fahrzeuge mit. Neben der Veröffentlichung der Verkehrs- und Geschäftsergebnisse ist auch von der Auswirkung des Weltkrieges Rede, welche unter anderen die Anstellung Schaffnerinnen nötig machte. Seit 1923 ist die Untergrundbahn in den Händen der Hauptstadt Budapest. Auch die in 1930 durchgeführten Fahrzeug- und Versicher­ungsanlagen Modernisierung wird erwähnt. Fasst auch die Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg zusammen, spricht über die Einführung der Steuerwagen seit 1960, die Verbindung mit dem in 1970 eröffneten Metro. Wir bekommen einen kurzen Überblick von der vollkommenen Rekonstruktion, weichein 1972—73 abgelaufen ist, als man die Strecke verlängerte, den Oberläche — Abschnitt im Stadtwäldchen abschaffte, den Fahrzeugspark, die Fahrbahn, die Oberleitung und die Sicherheitseinrichtungen umtauschte. Zum Schluss macht er die am Deák— Platz in einen bei der Korrektion der Strecke wegen des Metrobaus verlassenen Tunnelabschnitt eingerichteten unterirdischen Bahn-Museum bekannt.

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