A Közlekedési Múzeum Évkönyve 13. 2001-2002 (2003)

IV. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum gyűjteményeiből 365 - Rövid tartalmi összefoglaló a Közlekedési Múzeum XIII. Évkönyvéhez (magyar, angol, német nyelven) 385

Teil IV Aus der Sammlung des Verkehrsmuseums János Hídvégi: Die Wiederherstellung des Kleinlastkraftwagens Magomobil. Der Bau von Kraftwagen wurde 1904 bei der Mühlenbau und Maschinenfabrik, Budapest begonnen. Erst hat man das Produktionsrecht der Typen der Cudell Fabrik von Aachen und die Teileinheiten angekauft bzw. zusammengestellt, später wurde auch mit der selbstständigen Produktion begonnen. Die Produkte wurden unter dem Namenf Phönix auf den Markt gebracht. Die Fabrik hatte ihren Namen 1912 auf Ungarische Allgemeine Maschinenfabrik AG geändert und verkaufte seine Kraftwagen unter dem Namen MAG. Nach dem ersten Weltkrieg wurden aufgrund der Entwürfe von Jenő Fejes drei Kraftwagentypen entwickelt: ein PKW mit einer Leistung von 18,4 kW (25 PS), ein kleiner LKW mit der selben Leistung und weiterhin ein grosser LKW mit einer Leistung von 33,1 - 36,8 kW (45-50 PS). Bis 1924 war der Wagen modernisiert worden, der neue Wagen wurde unter dem Namen Magomobil auf den Markt gebracht und vier Jahre lang gebaut. Der grösste Besteller war Autotaxi Budapesti Automobil Közlekedési Rt (Autotaxe Budapest Automobilverkehr AG), aber auch öffentliche Ämter und Autotaxifahrer befanden sich unter den Kunden. Die Firma baute keine Wagenkasten, diese mussten durch den Besteller aufgrund seiner Ansprüche bei Wagenherstellern bestellt werden. Die Magomobils waren einfache, aber gut benutzbare Fahrzeuge. Der Rechtsnachfolger von Autotaxi AG, das Hauptstädtische Autotaxi Unternehmen hatte nach dem zweiten Weltkrieg die übriggeblienen Magomobils in Betrieb gesetzt, ihre Ausmusterung fand 1952 statt. Der Autor beschreibt in seiner Studie, dass der restaurierte Kleinlastkraftwagen Magomobil des Verkehrsmuseums originell ebenfalls als Taxe eingesetzt war und erst nach seiner Verschrottung wurde der Wagen von einem Kunde in einen Kleinlastkraftwagen umgebaut. Vermutlich wurde das Fahrzeug nur wenig als Kleinlastkraftwagen benützt, da kein einziges Brett des Plateaus ersetzt werden musste. Wegen des Umbaues mussten mehrere Komponente des Wagens verstärkt werden. Die Bestandteile der Kraftübertragung waren original und befanden sich in gutem Zustand. Nur der Zylinderkopf des Motors fehlte und mit einem originalen nicht ersetzt werden konnte. Während der Wiederherstellung plante man die Durchführung der üblichen Arbeiten mit dem Ziel, dass das Fahrzeug betriebsfähig sein soll, aber eine dauerhafte Inbetriebhaltung kann nicht in Frage kommen. Der Restaurator stellte den fehlenden Zylinderkopf aus Platte durch Schweissung her, und zwar aufgrund des im Museum vorhandenen originalen Gusseisen-Zylinderkopfes an dem Schnitten in mehreren Richtungen gemacht wurden. Nach dem sorgfältigen Zusammenbau der Teileinheiten ist die Restaurierung des Kleinlastkraftwagens so in technischer, wie auch in ästhetischer Hinsicht einwandfrei gelungen und auch der betriebsfähige Zustand wurde gesichert. Die Wiederherstellung des Fahrzeuges wurde 2001 von der Millenáris KHT (Millenäre Gemeinnützliche Gesellschaft) finanziert und das Fahrzeug war ein bedeutendes Exponat der Ausstellung "Träumer der Träume, weltberühmte Ungarn" bis Schliessung der Ausstellung. Der Wagen ruht zur Zeit im Lager des Verkehrsmuseums. Győző Jutkusz - Zsolt Miszlay: Das Verkehrsmuseum am Internet. Im Gebäudekomplex des Verkehrsmuseums wurde im Jahre 2001 und in dem Archiv und der Lagerbasis des Museums in der Tatai Strasse im Jahre 2002 das Grundnetz des Rechnersystems ausgebaut. Das ermöglichte die rechnergestützte Bearbeitung der Sammlungen und das Zustandebringen der Datenbasis. Durch das "Home page" des Museums kann man aktuelle Information über die Eröffnung der neuen Ausstellungen und die Tätigkeit des Museums erhalten. Durch Internet können auch jene Objekte dargestellt werden, die wegen Mangel am Platz oder anderer Gründe nicht ausggestellt werden können. Das Museum hat 2003 mit der Inbetriebsetzung von Servern und von anderen Netzmitteln bzw. mit der Ausgestaltung vom Intranet System begonnen. In diesem komplex wirkenden System ergibt sich die Möglichkeit das schon vorhandene "Home page" des Museums entsprechend den neuen Erwartungen umzuarbeiten und die Fehler zu beseitigen. 413

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