A Közlekedési Múzeum Évkönyve 11. 1996-1998 (1999)
IV. RÉSZ 407 - Előzetes közlemények és rövid tartalmi összefoglaló a Közlekedési Múzeum XI. Évkönyvéhez (magyar, angol, német nyelven) 429
der Vácistrasse eingestellt wurde, verfügt die Remise Újpest über keine Gleisverbindung mit dem Strassenbahnnetz, d.h. die dort auszustellenden Fahrzeuge hätten nur an der Strasse, mit Trailer hingebracht werden können. Mit Rücksicht auf die erwähnten Tatsachen war als Aufbewahrungsort das Fahrzeugwerk in Szentendre ausgewählt worden, dessen Herstellung für Ausstellungszwecke schon durchgeführt wurde. Im abschliessenden Teil der Studie stellen die Autoren die ausgestellten Fahrzeuge vor. Sándor Bálint: "Der Omnibusverkehr von Györ und Umgebung". Der Autor stellt in seiner mit Literaturverzeichnis und Fussnoten ergänzten Studie den Strassenverkehr vom - nach dem ersten Weltkrieg sich bedeutend entwickelnden - Kleinen Alföld, aber hauptsächlich von Györ und Umgebung vor. In der gegebenen Zeitperiode wurde der Verkehr der Region modernisiert, das Strassennetz erweitert und das Streckennetz des Omnibusverkehrs war hier das dichteste, abgesehen vom Komitat Pest. Nach dem zweiten Weltkrieg und in den darauf folgenden Jahren konnte ein Rückgang verzeichnet werden, aber die Enwicklung setzte sich später wieder sehenswert fort. János Hídvégi: "100 Jahre ungarischer Dieselmotor." Der Autor fängt seine äusserst informationsreiche Studie mit der Darstellung der Erschaffung und Entwicklung der Verbrennungsmotoren - inbegriffen die Tätigkeit der zeitgenössichen Erfindern, wie János Csonka, Donát Bánki, Rudolf Diesel und anderen - an. Anfangs war ein grosses Interesse nur für solche Dieselmotoren vorhanden, die für Erzeugung vom elektrischen Strom, für Antrieb von Karftübertragungen, oder Schiffen angewendet wurden und man musste aber noch eine lange Zeit darauf warten, bis ein auch für Strassenfahrzeuge geeigneter Dieselmotor entwickelt werden konnte. Der Autor berichtet über diesen langen Entwicklungsprozess, über die bedeutendesten Phasen der Entwicklung und Bau von Dieselmotoren und über die Anwendung solcher Motoren in Strassen-, Eisenbahn- und Wasserfahrzeugen in Ungarn. Attila Szabó: "Die technische Entwicklung der Gasturbine - Flugzeugtriebwerke und Flugzeuge." In der Einführung seiner Studie schildert der Autor den langen Weg, den die Planung und der Bau der Flugzeuge mit Kolbenmotor und Propeller ausgehend vom ersten Flug der Wright - Brüder (der 12 Sekunden lang dauerte und die geflogene Distanz 36 m war) bis Erscheinen der Gasturbinentriebwerke hinter sich liessen. Das Kapitel, das die kurze Geschichte der Vorläufer des Gasturbinentriebwerkes beschreibt, macht den Leser mit der mehrere Jahrhunderte lang dauernden Entwicklung der Turbinen bekannt.. Die erste funktionsfähige Turbine wurde 1906 in Frankreich gebaut. Obwohl diese Turbine zum kontinuierlichen Betrieb geeignet war, konnte sie zum Antrieb von Flugzeugen wegen ihres grossen Gewichtes nicht angewendet werden. Der Franzose M. Guillaume hat die erste, auch für den Antrieb von Fahrzeugen geeignete Turbine 1921 entworfen. Das erste, von Gasturbine angetriebene Flugzeug hebte sich am 20. Juni, 1939 in die Luft. Das Triebwerk dieser Maschine wurde von Hans J. Pabst von Ohain entworfen. Im weiteren Teil der Studie stellt der Autor die bekanntesten Konstrukteure, unter ihnen die ungarischen Pioniere, wie Aladár Zsélyi, Albert Fonó und György Jendrassik vor. Weiterhin werden die weltweit durchgeführten Versuche mit Gasturbienenantrieb und die in technischer Hinsicht bedeutsamsten Typen von Zivil- und Militärflugzeugen mit Gasturbinenantrieb beschrieben. László Szabó: "Kapitel aus der Geschichte des Strassenbrückenbaues in Ungarn im Spigel der im Verkehrsmuseum aufbewahrten Dokumente". Die Studie stellt die Bedeutung, das Erstehen und die strukturelle Entwicklung der Flussübergänge von der Zeit der Römer bis unseren Tagen dar. Der Rückblick in mehrere tausend Jahre zusammen mit der Erörterung der Möglichkeiten der Flussübergänge begründen eigentlich den Brückenbau der späteren Jahrehunderte. In diesem Rahmen macht der Autor die Leser mit den Schiffbrücken als strukturelle Lösungen, mit der Geschichte der Anwendung, Verbreitung und technischen Lösung der Bauwerke und Brücken mit Stahlkonstruktion, Beton- und Stahlbetonkonstruktion und schliesslich mit gespannter Stahlbeteonkonstruktion bekannt. In der Studie kann man ausführliche Beschreibungen über die bedeutenden Brücken finden, die durch Anwendung der erwähnten Konstruktionen gebaut, oder erneuert wurden. 449