A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)

V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363

Neben den originalen angespannten Fahrzeugen wurden auch unzählige Ersatzteile (Achsen, Lager, Drehgestelle, Pferdegeschirr u.s.w.), Wrackfahrzeuge, Uniformen und Reiseutensilien gesammelt. Selbstverständlich bestand das Hauptziel in der Aufstöberung und Sammlung von Originalfahrzeugen. In hoher technischer Qualität wurden von einzelnen fehlenden Originalfahrzeugen authentische, technisch präzise Modelle, zunächst im Maßstab von M = 1:10, dann M = 1:25 und später einheitlich im Maßstab von M = 1:5 angefertigt. Zum Schluß ihrer Studie bietet die Autorin eine Bekanntmachung mit den einzelnen Wagentypen über die ungarische Wagenbauindustrie und deren Werkzeuge. Sándor Bálint: "Die Entwicklung der Fahrzeugsammlung in den Jahren von 1952 bis 1995". Der Grundstein für die Sammlung wurde Anfang der 1950-er Jahre mit Hilfe der Mitarbeiter des Museums, des Autoverkehrs-Wissenschaftlichen Forschungsinstitutes (ATUKI) und des Verkehrs- und Postmuseums gelegt. Diese kleine Gruppe nahm - oft auf Schrottplätzen ­die Sammlung der - zu den gegenwärtigen, auch international anerkannten, antiken, veteránén und klassischen Kategorien gehörenden - Automaterialien in Angriff. Da das Museum weder über entsprechende Werkstätten, noch über genügend Experten verfügte, mußte externe Hilfe in Anspruch genommen werden. Das ATUKI Institut und die Autoreparatur - Unternehmen erneuerten kostenlos 16 alte Personenkraft-wagen. Zu dieser Zeit modernisierte das Fahrzeugentwicklungsinstitut den Geländewagen Typ RÁBA BOTOND 38 M. Die Sammlung von Motorrädern nahm ab 1965 ihren Anlauf. Deren authentische Bestimmung bedeutete eine große Schwierigkeit, da die erforderliche Literatur und das notwendige Zeichenmaterial infolge der beiden Weltkriege überwiegend vernichtet worden war. Außer Originalfahrzeugen gelangten auch besonders viele Zubehöre, Hauptteile und Ersatzteile in die Sammlung. Von den technisch bedeutsamen, historischen Autos, die bereits endgültig von der Bildfläche verschwunden waren, wurden authentische Modelle im Maßstab von M = 1:5 angefertigt. Der Maßstab der Modellanfertigung änderte sich nach dem Erscheinen der großen Autobusse und Lastkraftwagen zunächst auf M =1:10 und dann auf M = 1: 25. In den 1960-er Jahren beschlossen die Hersteller und Straßenbeförderer auf Initiative des Museums, einheimische Sammlungen zu veranstalten, diese Aktion war jedoch nur teilweise erfolgreich, weil es an entsprechendem Platz und ausdauernder Sammlungsarbeit mangelte. Der Verfasser befaßt sich hervorhebend mit jeweils einem Fahrzeugtyp, wie zum Beispiel mit dem von János Pentelényi entworfenen Kleinauto namens Pente. Er richtet die Aufmerksamkeit auf die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Restauration. Von den Sammlungen aus der letzten Zeit erwähnt er das von Ungarn hergestellte Fahrzeug namens Puli mit Dieselmotor sowie den als ersten vom Fließband abgerollten Pkw Opel Astra und Suzuki Swift. Abschließend berichtet er über einige wichtigere Kraftfahrzeug-Verkehrsausstellungen. Dr. Zsuzsa Frisnyák weist in ihrer Arbeit zum Thema: "Die Eisenbahnsammlung" daraufhin, daß die größte und älteste Sammlung des Museums die Eisenbahnsammlung ist. Auch der Erhalter der Einrichtung war viele Jahre lang die MÁV (Ungarische Staatseisenbahnen) und auch die Leiter des Museums kamen überwiegend vom Eisenbahnfach. Die erste Inventuraufnahme der Eisenbahn-Kunstgegenstände wurde 1903 durchgeführt, über die Erweiterung der Sammlung entschied eine Aufsichtskommission des Museums. Sie stellt das vor 1944 angewandte System der Sammlungserweiterung vor, in diesem Zusammenhang erwähnt sie als Interessantes, daß anstatt Originalfahrzeuge zu sammeln, Modelle gebaut wurden. Anschließend erläutert sie die heutigen Aspekte der Sammlungserweiterung, wonach besonders die - die Reiseumstände vorstellenden - Gegenstände (wie z.B. Schränke auf Fahrkarten, Sitze, Informationsmittel für die Reisenden u.s.w.) betont wurden. 391

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