Kreutzer Andrea - Makai Ágnes szerk.: A Hadtörténeti Múzeum Értesítője = Acta Musei Militaris in Hungaria. 10. (Budapest, 2008)
GYŰJTEMÉNYI- ÉS MŰHELYMUNKA - SAMU BOTOND GERGŐ: A magyar Hadtörténeti Múzeum tárgyanyagának sorsa a II. világháború végén (1. rész)
items. After several decades of socialist rule, when no mention of the issue could be made, the author was finally able to investigate the events and to find out more about the protagonists. In order to reach his goal, the author consulted earlier reports and the widest possible range of archival sources concerning the Military History Museum. Furthermore, for the first time ever, he made interviews with locals living near the sometime provisional repository in Somlövär, as well as the offspring of the onetime owner of the manor house. Those recollections also provide insight into the everyday lives of the local residents during the Second World War. On the whole, the study fills in gaps in our knowledge about the wartime history of the museum. DIE GESCHICHTE DER SAMMLUNGEN DES UNGARISCHEN KÖNIGLICHEN HEERESMUSEUMS AM ENDE DES 2. WELTKRIEGES (ERSTER TEIL) Die zunehmenden Bombenangriffe und das Herannahen der Front bedeuteten 1944 eine zunehmende Gefahr auf die ungarischen öffentlichen Sammlungen. Fast alle Museen, Sammlungen reagierten auf verschiedene Weise auf diese Situation. Es gab aber eine gemeinsame Maßnahme: die wichtigsten Materialien wurden evakuiert. Entweder wurden sie innerhalb der Hauptstadt oder auf dem Lande: in Schlössern, adeligen Kurien in Sicherheit gebracht. Konnte aber diese Maßnahme die Sammlungen vor der Vernichtung schützen? Die Mehrzahl der Objekte des Ungarischen Königlichen Heeresmuseums wurde nach Westungarn, in das Schloss der Erdödy Familie nach Somlövär evakuiert. Die Sammlung erlitt dort große Verluste. Der Autor verarbeitete in seinen Abschlussarbeiten, die die Grundzüge dieses Aufsatzes bilden, die konkrete Evakuierung der Sammlungen des Kriegsmuseums. Er wollte nicht nur auf die wichtige Frage eine .Antwort geben, ob es sich lohnt, die Kunstwerke solchen Verlusten aussetzen, die sich aus der langen Fahrt, aus den Umständen (Mangel an Rohstoffen und Fachleuten, ungünstigen Umweltverhältnissen, Plünderern) ergeben, sondern auch die Frage wollte beantwortet werden, welche Stellung die politische und die militärische Führung sowie die lokale Gemeinschaft in Bezug auf die Materialien des Museums nahmen. Die Ereignisse und die Leute, die in ihnen eine Rolle spielten, konnte man und sollte man endlich ohne das Verschweigen, das für die Zeit des Sozialismus so typisch war analisieren. Um das zu erreichen, gab der Autor einen Überblick und Analyse der früheren Aufarbeitungen. Während der Arbeit wurden nicht nur diejenigen Archivmaterialien verwendet, die für das breiteste Publikum zur Verfügung stehen und eine Verbindung zum Ungarischen Heeresgeschichtliches Museum besitzen, sondern zum ersten Mal wurden die Erinnerungen (oral history) der Leute zusammengesammelt, die in der Umgebung von dem provisorischen Aufbewahrungsorte, in Somlövär lebten. Der Autor konnte sogar von den Nachfahren des Schlossbesitzers Informationen erhalten. Dank dieser Tatsachen erhalten wir einen Einblick in die Kriegsalltage der Leute am Ort. Aufgrund der Obigen versucht die Verhandlung einzufüllen, was auf diesem Gebiet aus der Geschichte des Ungarischen Heeresgeschichtlichen Museums bislang fehlte.