Hetés Tibor - Makai Ágnes szerk.: A Hadtörténeti Múzeum Értesítője 2. (Budapest, 1987)

BEZZEG MÁRIA: A múzeumi óra hatása a tanulók tudásszintjére

MARIA BEZZEG DIE WIRKUNG DER MUSEUMSSTUNDEN AUF DAS WISSENSNIVEAU DER SCHÜLER (Bericht über dem Vorversuch des Themas) Zusammenfassung Die Autorin grenzt sich von der An­sicht ab, dass die Hauptaufgabe der Museumsstunden die Stärkung der in der Schule erworbenen Kenntnisse sei. Ihrer Meinung nach ist das Hauptziel der Museumsstunden — auf Grund des in der Schule erlernten Stoffes — die Bekanntmachung der Museumsausstel­lung als Kunstgattung, als Kenntnis­und Erlebnisquelle mit den Schülern ist. Die Museumsstunden sollen vom Kindergartensalter bis zur Beendung der Mittelschule — mit Berücksichti­gung der Alterseigenheiten — Fertig­keitsentwickelnd sein. Weil die Voraussetzungen der ziel­bewussten fertigkeitsentwickelnden Er­ziehung, sowie der Messung der so er­reichbaren Erfolge zur Zeit nicht vor­handen sind (in erster Linie wegen des Mangels an Untersuchungen über die Gesetzmässigkeiten der Gattung und über die spezifische Art der Präsenta­tion von geschichtlichen Ausstellun­gen), musste man bei der Durchfüh­rung des Vorversuchs das Untersu­chungsgebiet so eng einschränken. Die Autorin wehrt sich gegen das all­gemein verbreiteten Vorurteil, dass das Verstehen der Ausstellungen ein Pro­blem der Organisierung sei. Ihrer An­sicht nach hatte sich eine Kunstgattung entwickelt (geschichtliche Austeilung), es wurde aber kein Publikum zum Ver­ständnis des von der Gattung Übermit­telten erzogen. Bei der Entstehung der geschichtlichen Ausstellungen neuer Art (die ständige geschichtliche Aus­stellung des Museums der Ungarischen Arbeiterbewegung und die durch sie beeinflusste Austellungen an mehreren Orten des Landes) ist einerseits von der Verwendung der Ergebnisse der mar­xistischen Geschichtswissenschaften und anderen Gesellschaftswissenschaf­ten, andererseits von der Homogenisie­rung der Darstellungsmitteln, letzten Endes von der beachtenswerten Wei­terentwicklung der Gattung die Rede. Diese neuartige geschichtliche Ausstel­lung zeigt die Geschichte mit Hilfe von Dokumenten (sachliche, schriftliche und fotografische Dokumente). Vergli­chen mit den früheren Ausstellungen der 50-er, 60-er Jahre wird die begriff­liche Ausdrucksweise in den Hinter­grund gedrängt; es gibt auch wenige sogenannte ,, Haupttexte". Nach Meinung der Autorin ist es eine wichtige Aufgabe der Museen ein Publi­kum zu erziehen, das die Ausstellungen versteht. Die in der Studie hervorge-

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