Molnár Pál szerk.: Az Országos Hadtörténeti Múzeum Értesítője 1. (Budapest, 1971)

GALVÁN KÁROLY: A magyar királyi honvédség (1868-1918) békeruházati emlékanyaga az Országos Hadtörténeti Múzeumban

des Schirmes wurde mit Goldsticke­rei, der Tschako mit Goldborte für die Rangabzeichen geziert. Auf dem Honvéd-Husaren Mann­schaftstschako M 1869 befindet sich eine Verzierung, aus einer doppelt gelegten, an den Enden mit Rund­geflechten versehenen weichselroten Schnur. Das kleinere Tschako Wappen, die mit Namensinitialen versehene Tschakorose bzw. der Rosshaarbusch befinden sich vorne, die aus Gelb­metall gepresste Regimentsnummer auf der linken Seite. Die Honvéd-Husaren bekamen bis 1909 weisse, danach schwarze Ross­haarbüsche, die Trompeter hatten immer rote. Das Tschakowappen trägt das un­garische vereinigte Wappen. Auf dem Band, welches das Wappen umfasst, steht die Devise: „Királyért és hazá­ért" (Für König und Vaterland). Die Tschakorose enthält die Ini­tialen „IFJ" = I. Ferenc József (Fanz Joseph I.). Der Überzug des Tschakos M 1878 der Verwaltungsoffiziere ist dunkel­blau. 1887 wurden die Tschakofärben der Honvéd-Husarenregimenter abgeän­dert: 1. grau, 2. hellblau, 3. weiss, 4. schwarz, 6. dunkelblau, 7. grün. Die übrigen Regimenter behielten die krapprote Farbe. Die Initialen des Königs (IFJ) wurden auch auf dem Rundgeflecht des Husaren-Offizierstschakos an­gebracht. Die Farbe des Infanterietschakos M 1890 wurde dunkelblau, auch die ursprünglich runde Form des Tschako­wappens änderte sich, und das Ban­deau mit der Inschrift wurde unten angebracht. 1900 wurde die Adjustierung für „die bei der k. ung. Landwehr an­gestellten kaiserlichen und königlichen (k. u. k.) Generalstabsoffiziere" auch vorgeschrieben, demgemäss diese Of­fiziere dunkelgrüne Tschakos mit grü­nem Federbusch und goldener Schnur­verzierung bekamen. 1911 wurde die Form des Tschako waj >pen s v ere i nfac ht. Die Tschakos der 1.913 aufgestellten Honved-Artillerie waren der Form nach mit dem Infanterietschako iden­tisch, nur der Rosshaarbusch wurde auf der linken Seite angebracht. Der Tschako zur Dienstuniform der bei der k. ung. Landwehr dienenden k. u. k. Generale sieht den Tschakos der Generalstabsoffiziere ähnlich, aber mit schwarzem Tuchüberzug, und die Schnur der Verzierung war dicker. An der Vorderseite des Ge­neralstschakos wurde der im gemein­samen Heer vorgeschriebene öster­reichische Doppeladler getragen. Der Federbusch ist grün. Die Beamten der k. ung. Landwehr bekamen in der erwähnten Zeit statt Tschakos Kutschmas, deren Form dem Tschako ähnlich sah. deren Seitenteile aber mit schwarzem Astra­chanpelz bezogen waren, der Deckel und Sack bestanden aus Tuch. Der Sack der Kutschma M 1906 für Tierarzt-Akademiker war krapp­rot, die Schnurverzierung sah der des Husaren-Mannschaftstschakos ähnlich. Der Generals-Kaipak zur Gala­uniform bestand aus Edelmarder mit scharlachrotem Tuchdeckel und Sack, mit goldener Anhängschnur und war mit Reiherbusch verziert. FELDKAPPEN. Der Schnitt der Feldkappe war derselbe, wie das M 1868 beim Heer. Die Feldkappe der Honved-Infan-

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