Tanulmányok Budapest Múltjából 28. (1999) – Urbanizáció a dualizmus korában: konferencia Budapest egyesítésének 125. évfordulója tiszteletére a Budapesti Történeti Múzeumban

A VÁROSI ÁTALAKULÁS KÉRDÉSEI ÉS SZÍNTEREI - Sármány Parsons Ilona: Die Rahmenbedingungen für die 'Moderne' in den ungarischen Provizstädten um die Jahrhundertwende = A modernizáció kezdetei a vidéki városokban a századforduló Magyarországán 131-151

15. E. DEAK, Ibid. S. 223. 16. BELUSZKY, Op. cit. Anm. U.S. 17-18. 17. BELUSZKY, Op. cit. Anm. U.S. 31-36. 18. Das Wort „Kultur" verwenden wir in diesem Aufsatz in engerem, traditionellem Sinn, in der Bedeutung von „Hochkultur", also werden hier meistens die Leistungen der Literatur, Musik und der Schönen Künste als inhaltliche Kriterien des Kulturlebens einer Stadt (und auch darin sehr skizzenhaft) behandelt. Es ist uns durchaus bekannt, da/3 die Problematik der bürgerlichen Kultur bzw. urbanistischen Kultur (Stadtkultur) viel umfangreicher und vielfältiger ist, und eine weitere Untersuchung soll auch andere Facetten dieses Phänomens bearbeiten. Hier wird nur der Aspekt der Moderne innerhalb der Hochkultur des Kunstlebens in den Provinzstädten Ungarns be­handelt. Die ausgewählte Norm ist der Neuigkeitswert und der Synchronwert der Kunstwerke. Das heißt, es sind solche Städte herangezogen worden, in denen eine intellektuelle Empfindsamkeit und ein Bewußtsein der kul­turellgesellschaftlichen Krise sich auf irgendeine Weise manifestierte. Die Erscheinungen der Massenkultur und der traditionellen, konservativen Hochkultur können hier nicht analysiert werden; nur die Rahmenbedingungen und die Entwicklungsmöglichkeiten werden geschildert. Das Thema benötigte eine mehrjährige Grundlagenforschung, um ein präzises Gesamtbild zeichnen zu können. 19. Über das Millennium siehe: SZMOLLÉNY Nándor-LIPTAI Károly, Magyarország ezredik éve. (Das tausendste Jahr Ungarns), Szeged 1896; KÖVÉR László, A millennium lefolyásának története és a millenáris emlékalkotások. (Die Geschichte des Millenniums und seine Denkmäler), Budapest 1987. 20. Siehe die Publikationen anläßlich des Millenniumfestes. 21. E. DEÁK, Op. cit. Anm. 13. S. 224. 22. Gyula ÉHEN, A modern város. (Die moderne Stadt), Szombathely 1897. 23. Die statistischen Daten wurden dem Werk von Gusztáv THIRRING (ed.) A magyar városok statisztikai évkönyve (Statistisches Jahrbuch der ungarischen Städte), Budapest 1912, S. 53, entnommen. 24. Gyula ÉHEN, A város. (Die Stadt) Bd. 1-2, Budapest 1903. 25. Béla GRÜNWALD, A régi Magyarország 1711-1825. (Das alte Ungarn 1711-1825), Budapest 1888. 26. Dieses Thema wurde noch nicht aufgearbeitet, weshalb nur Vermutungen angestellt werden können. 27. E. DEÁK, Op. cit. Anm. 13. S. 28. Gyula ÉHEN, Városaink közélete. (Das Kommunalwesen in unseren Städten), Budapest 1906. 29. Siehe z. B. LOVASS Zsigmond, Gyakorlati városfejlesztés. (Stadtentwicklung in der Praxis), Budapest 1904. Die Forderung der „Fachkreise" nach Erneuerung des Städtewesens erreichte das Parlament erst 1908, die vorgelegten Entwürfe erlangten aber keine Gesetzeskraft. Die finanzielle Unterstützung der Städte bewilligte das Parlament in Form eines Gesetzes erst im Jahre 1912. (DEÁK, op. cit. S. 227.) 30. DEÁK. Ibid. S. 227. 31. Keiner von den hier genannten Bürgermeistern wurde reich durch sein Amt, einige von ihnen sind in der Zwischen­kriegszeit beinahe in Armut gestorben. So z. B. István Bárczy, der Oberbürgermeister von Budapest 1907-1918. Es gibt noch keine Biographien dieser beachtenswerten Männer. Nur über István Bárczy und György Bernády ist manche Literatur vorhanden. Es wäre eine wichtige wissenschaftliche Aufgabe, bei der Stadtgeschichtsforschung und der Elite-Forschung den Werdegang und das Wirken dieser Stadtpolitiker zu bearbeiten. Siehe: Gyöngyi ERDEI, Fejezetek a Bárczy-korszak történetéből. (Kapitel aus der Geschichte der Bárczy-Era) , Budapest 1991; Ein eher publizistisches Werk über den Bürgermeister von Marosvásárhely ist: Bernády György városa. (Die Stadt von György Bernády) mit Aufsätzen von András Sütő und Barna MAROSI. Tîrgu Mures. 1993. 32. Gyula ÉHEN, Városaink közélete. Op. cit. Anm. 28. 33. Gusztáv THIRRING, Op. cit. Anm. 23. 34. Wichtige Quellen sind die Bände der Serie: Magyarország vármegyéi és városai (Ungarns Komitate und Städte) von Samu BOROVSZKY (red) Budapest... und die zeitgenössischen offiziellen Reiseführer der Städte. 35. Siehe: Péter HANÁK, Ungarn in der Donaumonarchie. München/Budapest 1984. Besonders S. 240-280; und Gábor VERMES, István Tisza. Budapest 1994. S. 170-200. 36. Auch in Ungarn war ab den 90er Jahren ein entscheidender Generationswechsel in der Kultur bemerkbar. Die nach dem Ausgleich aufgewachsenen oder noch später geborenen, jungen Leute konnten mit den Errungenschaften der Väter schon nicht mehr zufrieden sein und wendeten sich ungeduldig gegen das mangelhaft funktionierende, veral­tete System und seine Kulturideale. Auf diese „Generationsrevolte" als eine neue sozialpsychologische Erscheinung hat erstmals Aladár Schöpflin hingewiesen. In: Schöpflin op. cit. Anm. 4, S. 145/6. 37. Károly VÖRÖS, Gazdaság és társadalom a dualizmus korában. (Wirtschaft und Gesellschaft in der Zeit des Dualismus) in: Győr, várostörténeti tanulmányok, Győr 1971 S. 323-404.; Gyula SZAKÁLL, Gondolatok a győri gazdasági elit történetéről 1900-1940 között. (Gedanken über die Geschichte der Wirtschaftselite Gyors 1900-1940.) in: „Győri tanulmányok" 8. Győr 1987. 38. Die Stadtverwaltung Gyors hat z. B. in den frühen 90er Jahren besonders gute Beziehungen zu den Parlamentsabgeordneten der Stadt und zum Verkehrsminister Gábor Baross unterhalten. Siehe: Károly VÖRÖS, 148

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