Tanulmányok Budapest Múltjából 22. (1988)
ÜZEMTÖRTÉNETI TANULMÁNYOK– BETRIEBSGESCHICHTLICHE STUDIEN - Sárközi Zoltán - Szilágyi Gábor - Gáspár Ferenc: A Fegyvergyár története, 1891-1948 = Geschichte der Waffenfabrik, 1891-1948 375-471
der Wiederherstellung leisteten inmitten der wütenden Inflation die Arbeiter des Unternehmens, — fast unentgeltlich. Bis Anfang 1946 verbesserte sich der Ausnutzungsgrad der Gesamtkapazität des Unternehmens schon beträchtlich: insgesamt erreichte er fast 50 %. Die MetalIwaren-, Waffen- und Maschinenfabrik AG nahm in ihrer Vollversammlung vom 6. März 1946 den Namen Lampart Müvek (Lampart-Werke) an. Die Kreditpolitik, mit der die Ungarische Nationalbank zur fast einzigen Quelle der Kreditgewüh rung wurde, gewährleistete den Erfolg der Stabilisation, führte aber dazu, daß die Unternehmen — so auch die Lampart-Werke — in eine finanzielle Abhängigkeit gegenüber dem Staat gerieten. Nach langwierigen Diskussionen über die Art und Weise der Lösung erfolgte die finanzielle und administrative Trennung der Niederlassungendes Unternehmens. Die Inartikulierung der Verstaatlichung der Großbanken erstreckte sich auch auf die dem Interessenbereich der betroffenen Geldinstitute angehörenden Unternehmen. Es erfolgte dementsprechend auch die Verstaatlichung der Niederlassungen der vormaligen Metallwaren-, Waffen- und Maschinenfabrik AG nunmehr als selbständige Unternehmen. 471