Tanulmányok Budapest Múltjából 20. (1974)

B. SZEKCIÓ (Szocialista korszak) - KOVALCSIK József: A művelődés és a kulturális élet változásai Budapesten (1945-1973) - Janusz DURKÓ (Lengyelország)

2. Was warschauer Realien betrifft, so hat im Wirkungsbereich des Historischen Museums die schriftliche Quellenüberlieferung eine wesentliche Bedeutung. Angesichts des Mangels an entsprechenden Quellenpublikationen, wurden den Erfordernissen des Mu­seum angepasste archivalische Nachforschungen unentbehrlich. Es wurden vor allem Mate­rialien in Betracht genommen welche geeignet waren für statistische Bearbeitung der Um­wandlungen wirtschaftlicher, sozialer und nationaler Struktur, wie auch solche die Informa­tionen über die städtische Organisation, Handwerk, Handel, materielle Kultur, räumliche Entwicklung und die Gestaltung derhauptstädtischen Funktionen der Stadt enthielten. Nachden die aufgesammelten archivalischen Materialien für die Umarbeitung des Szenars der ständigen Exposition ausgewertet waren, wurden sie für eine andere Form der Dokumentationsarbeiten nützlich. Wir machten uns zum Ziel die angehänften Quellen in Ma­terialienmappen zu formen und mit Sachregistern versehen zugänglich zu machen, wie auch auswahlsweise zu wer off entlichen. 3. Was die räumliche Entwicklung und den des Ausbau von Warschau vom XV. bis zum XX. Jahrhundert betrifft, so beschränken wir uns auf eine kritisch-systematische Zusammenfassung bisheriger Forschungen welche mit Exponaten illustriert wird. Nur ein­zelne Entwicklungsphasen der Stadt und einzelne Strassenzüge und Bauten werden in eige­nen Forschungen berücksichtigt. Unter die bedeutenderen können folgende Arbeiten einge­reiht werden: 1/ der Bewirtschaftungsplan der heutigen Stadtfläche im XIV. Jahrhundert; 2/ die Rekonstruktion der räumlichen Gliederung und der Wesensart der Bebauung Warscha­us im XV. bis zum XVII. Jahrhundert; 3/ die Rekonstruktion der Besiedlung des rechten Weichselufers in Warschau; 4/ eine zusammenfassende Rekonstruktion derRaum-und Ban­struktur des Warschauer Stadtkomplexes im XVII. -XVIII. Jahrhundert; 5/ eine systema­tische Aufsammlung der Dokumentation zur Topographie Warschaus und zur Toponomastik der Strassen vom XV. ins XIX. Jahrhundert. 4. Den Hauptegegenstand der Forschungen über die Warschauer Stadtgemeinschaft im XV. bis ins XVIII. Jahrhundert stellen die Umwandlungen der Bevölkerung und seiner beruflich-sozialen und nationalen Struktur. Teilberechnungen für das XV-XVI. Jahrhundert sind in die Expostition aufgenommen und in Veröffentlichungen dargeboten. Anhand zusa­mengetragener biographischen Dokumentation über Personen welchen hervorragende Rolle in der Geschichte der Stadt zufiel wird auch an Genealogien der wichtigeren bürger­lichen Familien gearbeitet. Ausserdem werden Forschungen über die Herausbildung des altstädtischen Patriziats im XV-XVII Jahrhundert betrieben, sowie über die Einwanderung und Adaptation der Ankömmlinge in neuen Verhaltnissen. Grosse wissenschaftliche Beden­tung haben Arbeiten, welche zwecks Breicherung der Exposition an der Dokumentation der Lebensverhältnisse verschiedener sozialer Gruppen der Stadtgeminichhaft im XVI. biz ins XIX. Jahrhundert geführt werden. Unter den Forschungsthemen die Jahre der nazistisc­hen Besatzung betreffen ist auch das Thema über die Extermination der Bevölkerung War­schaus. Das Ziel dieser Forschungen ist die Zhal der Opfer fest zu stellen und eine choro­nologische Aufstellung der von den nazistischen Beastzungsbeörden durchgeführten Hirich­tungen auszuarbeiten. 5. Das meisst vernachlässigte Forschungsgeibet ist die Geschichte des Handwerks, der Industrie und des Handels. Darum betreibt auch das Historische Museum eigene For­schungen die zur Feststellung der zahleumässigen und strukturelle Gliederung des Hand­werks im XV. bis zum XVIII. Jahrhundert führen soll. Das Selbe gilt für die warschauer Industrie in der Epoche der Teilungen Polens wie in der Zeit der wirtschaftlichen Wieder­aufbans nach den Zerstörungen des ersten Weltkrieges.Teilergebnisse der Forschungsarbe­iten wurden in die Exposition eingegliedert in Form von Diagrammen, Tabellen, Kartog­raphischer, archivalischer und ikonographiseher Dokumentation. 6. Aus der Problematik der sozialen Bewegungen ist die Arbeiterbewegung und die Teilnahme Warschhaus an der Revolution der Jahre 1905-1907 am besten dokumentiert. Es werden ständig Nachforschungen geführt nach Dokumentationsmaterialien zur Rolle War­schaus in den nationalen Befreiungskämpfen die mit dem Ausgang des XVIII. Jahrhundertes begannen. 7. Das Historische Museum unternahm die Bearbeitung einiger Probleme aus dem Bereich der Kultur, wie zum Beispiel die Frage Höherer Studien der Angehörigen des war­schauer Bürgertums im XV. -XVII. Jahrhundert, die Entwicklung des Druckwesen und des Buchhandels im XVI-XVIII. Jahrhundert. Es wurden auch Forschungen eingeleitet über die 227

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