Havassy Péter - Selmeczi László szerk.: Régészeti kutatások az M0 autópálya nyomvonalán 1. (BTM műhely 5/I. kötet Budapest, 1992)

M. VIRÁG ZSUZSANNA: Újkőkori és középső rézkori telepnyomok az MO autópálya szigetszentmiklósi szakaszánál

Transdanubien und in den Fundstellen der Ludanice­Gruppe in der Südwestslowakei bekannt. Die Fund­orte von Szigetszentmiklós befinden sich am südlichen Rand des Stammesgebietes der Gruppe, das sich une­fähr bis zum nördlichen Teil der Csepel-Insel erstreck­te. 81 Im Vergleich zur Südwestslowakei treten die, die Entfaltung der Ludanice-Gruppe hervorgerufenen südli­chen Wirkungen (bikonische Schüsseln und Schüsseln mit eingezogenem Rand, zweihenkelige Tassen) so in Szigetsentmiklós wie auch in den ungarischen Fundor­ten im allgemeinen, in grösseren Proportionen auf, die mittels der Beziehungen mit den Balaton-Lasinja- und Bodrogkereszturer Kulturen eben über die Umgebung von Budapest und über Nordost-Transdanubien zur Gel­tung kamen. 99-101 Zusammenfassung In Szigetszentmiklós-üdülősor sind die sporadischen Spuren der transdanubischen Linienbandkeramik vor­gekommen, die nur in grösseren Zügen, zur Zeit der Notenknopf-bzw. Zselizer Kultur datiert werden kön­nen. Ein Detail der Siedlung der DVK mit mehreren Perioden konnten wir in Szigetszentmiklós-Vízműtelep freilegen. Ein Teil der Objekte des freigelegten Sied­lungsdetails 1st von der spätesten Phase, vielleicht de­ren zweiten Hälfte (Obj. 33-34, Obj. 35/A, untere Schicht von 35/C) bzw. von derem Ende (Obj. 13) zu datieren. Die Besiedlung des Gebietes kann die No­tenknopf-Periode hindurch vielleicht bis zum Anfang des Zselizer Übergangs verfolgt werden (obere Schicht des Objektes 35AC, Obj. 41). Der vollkommene Querschnitt der Ansiedlung kann anhand der am Siedlungsrand durchgeführten kleinen Ausgrabung nicht gezeichnet werden. Das in der Fundort üdülősor freigelegte hochkup­ferzeitliche Siedlungsdetail und die Bestattung können an die Ludanice-Gruppe verknüpft werden. In der Fun­dort Vízműtelep ist ein, überrste von Kindern enthal­tendes, in seiner Art besonderes Objekt der Gruppe, ohne Zusammenhänge, zum Vorschein gekommen. Die in Anknüpfung an die Bauarbeiten der Auto­bahn MO freigelegten Siedlungsdetails sind die ersten durch Ausgrabungen authentisierten Fundorte der transdanubischen Linienbandkeramik und der Luda­nice-Gruppe auf dem Gebiet der Csepel-Insel. übersetzt von Zsuzsa. B. Kiss

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