Budapest Régiségei 27. (1991)

SZEMLE - Póczy Klára: Gondolatok Rómer Flóris emléktáblájánál halálának 100. évfordulóján az Aquincumi Múzeumban 191-197

pes Kalauz" (Illustrierter Führer) über die archäolo­gische Sammlung des Ungarischen Nationalmuseum. Darüber hinaus musste er aber die zuständigen Be­hörden zwecks Sicherstellung der materiellen Grund­lage von der Bedeutung der Aufgabe und ebenso die Presse von der Aktualität des Unternehmens überzeu­gen. Im Rahmen der Kampagne organisiert er wieder­holt Ausflüge für die Mitglieder des Herrscherhauses zu den Ruinen von Aquincum. Seine Bemühungen blieben nicht ohne Erfolg: er konnte im Jahre 1867 im staatlichen Auftrag, an der Pariser Weltausstellung in einigen Schaukästen archä­ologisches Material vorführen, die Römerzeit reprä­sentierten auch jetzt die schönsten Funde aus Aquin­cum. Mit diesem und mit dem in französischer Spra­che verfassten Führer erzielte er grossen Erfolg. Dies war die erste Vorführung der Denkmäler von Aquin­cum im Ausland. Einige Jahre später setzte Romer durch, dass im Jahr 1876 ein internationaler „urzeitli­cher archäologischer" Kongress in Budapest abgehal­ten werde. Zu den Vorbereitungen dieses bedeuten­den Ereignisses gehörte eine Probegrabung auf dem „Papföld", auf dem Ruinengelände von Alquincum. Im Jahre 1876 besichtigten ausländische Fachleute im Rahmen eines eintägigen Ausfluges die Überreste Rö­merstadt in Óbuda. Der Name Aquincums und seine Bedeutung erlang­te — dank der Tätigkeit Römers — noch vor den systematischen Eschliessungen internationalen Welt­ruf. Abbildungen Abb. 1. Porträt von Flóris Romer. Abb. 2. Gedenktafel Flóris Römers auf dem Gebäude des Museums von Aquincum. Abb. 3. Kranzigung im Frühjahr 1989 der Gedenkta­fel von Flóris Romer vor dem Museum Aquin­cum. Képjegyzék 1. kép Romer Flóris arcképe. 2. kép Rómer Flóris emléktáblája az Aquincumi Múzeum épületén. 3. kép Koszorúzási ünnepség 1989 tavaszán Rómer Flóris emléktáblájánál az Aquincumi Múze­um előtt. Beszédet mond Fitz Jenő (mellette Selmeczi László. Balról Fodor István, Bóna István és Tóth Endre). 196

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