Képviselőházi irományok, 1869. XVI. kötet • 1441-1460. sz.

Irományszámok - 1869-1441. Jelentése a vallás- és közoktatásügyi ministerium felügyelete és kezelése alatt lévő különféle alapok és alapitványok jogi természetének megvizsgálására kiküldött 12 tagu bizottságnak

1441. SZÁM. 169 43-ik szám. A b s c h r i f t eines Schreibens des k. k. General-Grouverneinents für Ungarn de dato Ofen, am 3 Febrnar 1858. Z. 502. Gr/I. an Seine Eminenc den Herrn Cardinal-Fúrst Primas, und den hochwürdigsten Herrn Erzbi­schof von Erlau und Kalocsa. '••".''. Seine kais. königl. Apostolische Majestaet habén laut Eröffnung des Herrn k. k. Cultus­Ministers vom 21. v. Mts. Z. ­c " 72 M über einen, von demselben erstatteten allerunterthanigsten Vor­trag mit Allerhöchster Entschliessung vom 6 November 1857 Allergnadigst zu verfügen geruht, wie folgt: „Ich genehmige die von den Bisehöfen von üngarn, Croatien und Slavonien beabsichtigte Stiftung eines Capitals von drei Million.en Gulde n aus der Urbar ial-En tsc hádigun g zur Unterstützung der Seminarien und gestatte dessen Einzahlung in den Religi­onstond. Mit Eücksicbt aiif diese Capitals-Widmung bewillige Ieh, dass vom 1. Mai 1848 an die Yerbindli chkei t zu den Zahl unge n an. d em Subsidium e cclesia st icum pro for­talitio, dann die Beitrage zu dem regu lir te n Bi s t h ümm e r f o nde und an den Religionsfond pro cassa Parochorum alserloscheu bet racht et werde, ohne dass bindurcb die Rechte und Plicbten sowohl des Religionsfondes, wie der Bischöfe, so weit sie auf den Gesetzen und dem Concordate beruhfín, eine Aenderung erleiden. Die von dem ober­wáhnten Zeitpunkte aufgelaufenen Rückstande an den angeführten Zahlungen sind vorschriftsmássig ein­zubringen, wobei Icb gestatte, dass, so weit es sich um die Rückstande des Religionsfondes und des regu lirten Bisthüme r-Fond es bande[t, die Zahlung mit Grundeutlastungs-Obligationen nach dem Nennwerthe geleistet werden könne, insoferne es sich jedoch um die Rückstánde an dem Subsi­dium ecclesiasticum hmdelt, die Zahlung in Grundentlastungs-Obligationen nach dem Nenn­werthe nur von jenen Verpflichteten angenommen werden dürfe, welche ihre ganze Schuldigkeit mit Einem Male begleichen. Sie werden nunmehr zur Durchführung dieser Angelegenheit das Nöthige einzu­leiten habén." Das General-Grouveruement b^ehrt sich Euere etc. . . .von dieser Allerhöchsten Ent­schliessung mit dem Beifügen in Kenntniss zu setzen, dass von dem Herrn Cnltus-Minister bereits die geeigneten Yoreinleitungen getroffen word'n sind, um baldig4 dem ihm von dem Episcopate geschenkten ehrenvollen Vertrauen entsprechend, den Massstab zur Vertheilung der fraglichen drei Millionen auf die sammtlichen Beitragenden festzustellen, und dass derselba ia kürzester Zeit den hochwürdigen Erzbischö­fen und Bisehöfen ven dem Cultus-Minister unmittelbar mitgetheilt werdea wird. Damit aber die Allergnadigst genehmigte Widmung auch kirlieherseits rechtskráf­tig und giltig werde, ist zu Folge weiterer Mitheiluag des Herrn Cultus-Ministers noch erfordOT­lich, dass: ^ ,*>> a) voa den Capitern, Aebten und Pröpstea Oollationis regiae, mit Ausáahme cter geistlicbeii KÍSVH. mhíAsY tööspre. xvi. 22

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