Nyelvtudományi Közlemények 27. kötet (1897)

Ismertetések - Asbóth Oszkár: Archiv für slavische Philologie XVIII. 3–4. XIX. - 232

ISMERTETÉSEK ÉS BÍRÁLATOK. 233 Gebauer's — es ist traurig genug, dass noch von solchen geredet werden darf — sollten aus dieser peinlichen Gewissenhaftigkeit des unermüd­lichen Eegistrators der böhmischen Sprache die Ueberzeugung schöpfen, dass es ein Leichtsinn, um nicht zu sagen Beschränktheit, war, von einer Normalgrammatik Gebauer's zu sprechen, womit man offenbar eine subjective, willkürliche Zurechtlegung der sprachlichen Thatsachen bezeichnen wollte, die niemandem ferner lag und liegt als dem Verfasser dieser «Mluvnice historická» [«történeti nyelvtan»]. Nein, Prof. Ge­bauer geht mit solcher Gewissenhaitigkeit auf alle Erscheinungen der böhmischen Sprache im langen Verlauf ihrer Geschichten ein, dass wer so manche von ihm verzeichnete Thatsache tendenziös ausbeuten will, geradezu gegen ihn selbst Waffen schmieden kann, die ihm jedoch nichts anthun werden» (586. 1.). Figyelemre méltó, mikép értelmezi JAGIC az 594·. s k. 1. a Pannónia fogalmat, azét a Pannoniáét, a melyben az ószlovén nyelvnek ugyan nem hazáját, de igenis első irodalmi használatát kell keresnünk: [Ich] «möchte auch bei dieser Gelegenheit nochmals betonen, dass man unter Pannonién und pannonisch nichts Festes und Einheitliches, keinen gleichartigen localen Einflüssen Ausgesetztes sich vorstellen soll. Es scheint vielmehr, dass wir in Pannonién ungefähr drei Zonen sprach­licher Einflüsse auf das von Süden hingebrachte «Altslovenische» an­zusetzen haben: eine nordpannonische (bis nach Mähren hinein, im heutigen geographischen Sinn), eine südwestpannonische (vonPlattensee bis über die Drave reichend) und eine ostpannonische, die sich gegen Dacien hin und südlich bis an die Donau ausdehnt und zu den nächsten Nachbaren jenseits der Donau (und Save ?), zu den sogenannten bulga­rischen Slovenen in allerlei Beziehungen standen. Unsere ältesten, so­genannten echten pannonischen Denkmäler gehören wohl durchgehende der ersten und zweiten Zone an.» Alapos megfontolást és beható meg­vizsgálást érdemel JAGic-nak az az állítása, hogy Johannes, bolgár exarcha nyelve nem az eló'tte meglevő egyházi szláv könyvekből mesterségesen eltanult nyelv; VoNDRÁK-nak ezt a fölfogását JAGIC határozottan vissza­utasítja: «Das glaube ich aber nicht, mondja az 597. 1., schon darum, weil aus der Sprache der Werke Exarch's ein eigner frischer Zug weht, der im Ganzen und Grossen zwar viele Berührungspunkte zum Altslove­nischen der ältesten Uebersetzungen zeigt, doch vielfach seine eigenen Wege geht . . . ich möchte der Sprache Exarch's eine grössere Origina­lität, folglich auch grössere Beweiskraft bezüglich der Bestimmung der alten Dialectverhältnisse zuerkennen, ich finde in seinen Werken, muta­tis mutandis, d. b. nach Entfernung jener späteren Züge, welche die Zeit durch Abschriften hineingebracht hat, ein hochwichtiges, präch-

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