Újabb Madách Imre-dokumentumok a Nógrád Megyei Levéltárból és az ország közgyűjteményeiből - Adatok, források és tanulmányok a Nógrád Megyei Levéltárból 18. (Salgótarján, 1993)
I. Madách Imrére közvetlenül vonatkozó dokumentumok (1823. január 21. – 1865. szeptember 16.) - 85. A pozsonyi Császári-Királyi Főtörvényszék ítélete a Jankovich Vince kontra Madách Imre zálogkiváltó perben, és annak indoklása (Pozsony, 1856. május 14.)
zu Recht erkannt: Das Urtheil des k.k. Comitalsgerichts BGyarmath vom 20ten December 1855 Z. 1472. womit Kläger Vinccnz v. Jankovits mit seinem in der Klage de präs. 2Sten April 1854 Z. 1178 gestellten Begehren, wonach der Geklagte Enterich Madách als jetziger Besitzer zur Ausfolgung des durch den Onkel des Klägers Andreas Bene am 14. Sept. 822 an Peter Dubravitzky verpfändeten Gulhsantheils bestehend aus einer im Orte KisLiberlse gelegenen halben Urbarial-Ansäßigkeit, dann einer Viertel Allodial Ansäßigkeit sammt allen Appcrtincnzien und dem dazu gehörigen Viertel Antheile aus der Mühle gegen Erlag der darauf haftenden Pfandsumme pr. 2000 fl W.W. verhalten werde, abgewiesen, und die Gerichtskosten gegeneinander aufgeholen wurden - wird bei Aufhebung der Cíerichtskosten 2ter Instanz bestättiget. Hievon wird das k.k. Comitatsgcricht unter Rückschluß der mit Bericht vom 19ten Febr. 1. J. Z. 899 vorgelegten Acten ./. mit Ausnahme der Urtheilsabschrift und An[ge]bu[n}g der obergcrichllichen EnUchcidungsgründe zur Verständigung der Parteien in Kenntniß gesetzt Preßburg, 14. May 1856 [olvashatatlan aláírás] Entscheidungsgründe zur Zahl 1867/1856 zu dem Urlheile des k.k. Oberlandesgcrichtes Pressburg dato 14 Mai 1856 Z.1867 in der Rechtssache des Winzcnz v. Jankovits wider Emerich v. Madách peto Pfandrücklösung. Da Kläger sein Klagsbegehren gegen die Vorschrift des Par. 10 C.P.O. wie in Bezug auf den angeführten persönlichen Klagsrechtstitel, so auch hinsichtlich seines erhobenen Anspruchsrechtes auf die eingeklagten Pfandtheile mit den erforderlichen Beweismitteln zu unterstüzen unterlassen hat, und auf die in der Replik sub A.B.C. zur Nachweisung der erstcren ohne eingeholter Bewilligung nachgetragenen Urkunden im Grunde des Par. 59. C.P.O. bei der vom Geklagten dagegen erhobenen Einwendung der UnStatthaftigkeit kein Badacht mehr genommen werden darf - in Bezug auf die Quantität, Qualität und Identität und namentlich die Devolution der angesprochenen Pfandtheile aber die erforderlichen Beweise ungeachtet der vom Geklagten wiederholt ergangenen Aufforderung hiezu gar nicht beigebracht hatte - demnach Kläger sein Klagsbegehren in keiner Richtung ordnungsmäßig nachgewiesen hat, so war derselbe mit seinem nicht bewiesenen Begehren abzuweisen. Die Aufhebung der Kosten ist dadurch begründet, daß solche nach der alten Gepflogenheit in Pfandrücksösungsprozessen nicht Platz hatten und Kläger bei dem Vorhandensein der Urkunden A et B. nicht als muthwillig Streitender angesehen werden kann. Jachimowski Vom Preßburger k.k. Ober-Landesgericht An das k.k. Comitals Gericht in B.Gyarmath ex offo J = NML Nrn. Cs. Kir. Tszék (kútfös) ill. 214/1S54. 9. fol., német eredeti, kiadatlan. 178