Múzeumi műtárgyvédelem 17., 1987 (Központi Múzeumi Igazgatóság)

Néprajzi tárgytípusok kialakulásáról és restaurálásáról - Morgós András: Nagymértékben csökkent szilárdságú fatárgyak restaurálása : két rossz állapotú ácsolt láda restaurálása

Der Verfasser stellt am Beispiel der Restaurierung zwei­er Stollentruhen die von ihm angebotene Kunstharzergänzung vor, bei dessen Verwendung sind alle Teile des Gegenstandes zur erhalten. Die Ergänzung wurde mit einer lösemittelhalti­gen Mischung aus Epoxidkunstharz (Tipox 400), Hartholzmehl, Titandioxid, Erdfarben und Kreide ausgeführt. Das Ergänzungs­material wird anhängig von der Zusammensetzung der Mischung in einem Zeitraum von einem Tag bis zu einer Woche hart. Nach der Bearbeitung retuschierte er die Ergänzung mit Temperafarbe in Schraffurtechnik. So ist das ergänzte Teil nur aus der Nahe betrachtet vom Holzteil zu unterscheiden. Dieses Ergänzungs­verfahren kann auch bei anderen stark beschädigten, unbemalten und bemalten Holzgegenständen, Möbeln, Statuen., Gebäudeteilen usw. angewendet werden. Die Ergänzung ist durch ihre Porosität grundier- und bemalbar. Die Desinfizierung der im Artikel behandelten Stollen­truhen wurde mit Tributyl-Zinnoxid, die Reinigung mit dem Schaum eines oberflächenaktiven Mittels (Evatriol), die Kon­solidierung des Holzmaterials mit Epoxidkunstharz (Tipox IHS) , die Klebung mit Epoxidkunstharz (UHU Plus Endfest) durchge­führt . Bildverzeichnis 1. Die Vorderseiten der zwei gezimmerten Truhen vor der Restaurierung 2. Die Bestandteile der einen Truhe vor der Restaurierung 3. Stark beschädigter Fuss 4. Die rechte Seite der Truhe, der auf dem vorigen Bild zu sehende Fuss nach der Ergänzung und Retuschierung, der Fuss von der linken Seite während der Retuschierung 5-6. Die beschädigtere Truhe nach der Restaurierung 7-8. Die andere Truhe nach der Restaurierung 166

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