Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 49. (2001) - Quellen zur Militärgeschichte – 200 Jahre Kriegsarchiv

ČORDÁŠOVÁ, Silvia: Schriftstücke der k. u. k. Armee im Militärhistorischen Archiv in Trnava

Schriftstücke der k. u. k. Armee im Militärhistorischen Archiv in Tmava Zentralpferdedepot Ruzomberok (dt. Rosenberg), 1915 Fondsurheber ist das Zentralpferdedepot in Ruzomberok. Die ungeordneten Schriftstücke bruchstückhaften Charakters werden in 1 Archivschachtel aufbe­wahrt. Kriegsgefangenenlager Samorin (dt. Schütt-Somerein), 1914-1918 Fondsurheber sind das Kriegsgefangenenlager in Samorin und das Landsturm­wachbataillon Nr. 8, das im Lager den Wachdienst versah. Die Fondsschriftstücke beinhalten die Reservat- und Allgemeinkorrespondenz des Lagerkommandos: u. a. Akten der Wirtschaftsverwaltung, Proviantur, Rechnungsbelege. Der Fonds enthält auch 33 originale Registraturbehelfe, von denen einige aus der Agenda des Land­sturmwachbataillons Nr. 8 stammen. Der Fonds ist sachlich gegliedert und in 158 Archivschachteln deponiert. Die königlich ungarische Landwehr III. Königlich ungarisches Landwehr-Distriktkommando Kosice (dt. Kaschau), 1913-1917 Fondsurheber ist das III. königlich ungarische Landwehrkommando in Kosice. Die ungeordneten Schriftstücke bruchstückhaften Charakters werden in 1 Archiv­schachtel aufbewahrt. IV. Königlich ungarisches Landwehr-Distriktkommando Bratislava (dt. Pressburg), 1869-1918 Fondsurheber ist das IV. königlich ungarische Landwehr-Distriktkommando in Bratislava. Es ist der umfangreichste Aktenfonds der ungarischen Armee, der im MHA Tmava verwahrt wird. Der Fonds enthält Mobilmachungs- und Präsidial­schriftstücke sowie Befehle der Kommandanten. Es sind 238 originale Registratur­behelfe erhalten. Die Schriftstücke sind nach der Organisationsstruktur des Kom­mandos hinterlegt und in 522 Archivschachteln deponiert.'7 befinden sich nur Abschriften der Indizes zu den Grundbuchsblättem des Invalidenhauses Tyr- nau]. 17 Näheres über die Organisationsstruktur des Fondsurhebers und über die Einordnung der Fondsschriftstücke siehe bei Bohácková - Králová - Sluka: Prűvodce po fondech, S. 235 -239. 497

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